Forschung

Der Innovationsscheck der FFG ist am IBO einlösbar.

 

Themenbereich

Projekt

Jahr

Baustoffe und Konstruktionen

   
 
IDsolutions - Lösungen für die Sanierung mit Innendämmung im mehrgeschoßigen Gebäudebestand auf Ebene der Nutzungseinheit
Gefördert durch Haus der Zukunft
lfd.
 
WECOBIS - Planungs- und Ausschreibungshilfen und Ergänzungen mit BNB-Relevanz
Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
2014
 
LEKOECOS - Kombiniertes ökonomisch-ökologisches Gebäudelebenszyklusmodell
Gefördert durch Haus der Zukunft plus
2014
 
Aufbau einer österreichischen EPD-Plattform für Bauprodukte
Gefördert durch Haus der Zukunft
2013
 
WECOBIS - Redaktionelle Bearbeitung der Bodenbeläge und Massivbaustoffe
Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
2013
 
ECOTimber - Vereinheitlichung der Bilanzierungsmethoden der CO2- und Energieströme über den Lebensweg von Holzprodukten
2013
 
Netzwerk Bauökologie für Krankenanstalten
Projektleitung: bauXund forschung und beratung gmbh
Gefördert durch Haus der Zukunft
2012
 
gugler! Build & print triple zero
Subprojekt 2: Bauen mit recycros
2011
 
gugler! Build & print triple zero
Subprojekt 3: Recyclingfähig konstruieren
2011
 
Baubook-Schnittstelle für die Ausschreibung umweltverträglicher ressourceneffizienter Baumaterialien
2010
 
Wissenschaftliche Projektbegleitung Velux Sunlighthouse
2010
 
Online-Referenz für ökologisch bewertete Passivhaus-geeignete Baukonstruktionen
Gefördert durch Haus der Zukunft, BMVIT
2009
 
ABC-Disposal  (Assessment of Buildings and Constructions - Disposal)
Förderer: Haus der Zukunft - Impulsprogramm Nachhaltig Wirtschaften im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
2009
 
Nachhaltig massiv - Erweiterung des OI3-Index um Bilanzgrenzen und Nutzungsdauern
2009
 
Nachhaltig massiv – Nutzungsdauer von Baustoffen
2009
 
Passivhaus-Bauteilkatalog - Ökologisch bewertete Konstruktionen / Details for Passive-Houses
Gefördert durch „Haus der Zukunft“, Download-Vorversion ab Oktober 2004. Publikation durch Springer Wien, Jänner 2008
2008
 
Ökoeffiziente Entscheidungshilfen im Tiefbau – Verfahren des Spezialtiefbaus
Projekt im Rahmen der AG Tiefbau im Ökokauf Wien
2007
 
Ökologische Optimierung - Gemeindezentrum Ludesch
Herausgeber: BMVIT
2006
 
PRESCO – European thematic network on Practical Recommendations for Sustainable Constructions
2004
 
Ökologie der Dämmstoffe
Springer-Verlag
2000

Ökobilanzen und Lebenszykluskosten

   
 
HEROES - Häuser für Energie und RessOurceneffiziente Siedlungen
Gefördert durch das BMVIT, Programm Stadt der Zukunft
lfd.
 
Eco2Soft - Onlinetool zur ökologischen Gebäudelebenszyklusoptimierung
Gefördert von der Wirtschaftsagentur Wien im Rahmen der Förderaktion für innovative Projekte in der Dienstleistung 2010
lfd.
 
baubook Amortisations- und Wirtschaftlichkeitsrechner für Bauteile
Auftraggeber: Amt der Vorarlberger Landesregierung, klimaaktiv Bauen und Sanieren
2015
 
LEKOECOS - Kombiniertes ökonomisch-ökologisches Gebäudelebenszyklusmodell
Gefördert durch Haus der Zukunft plus
2014
 
Aufbau einer österreichischen EPD-Plattform für Bauprodukte
Gefördert durch Haus der Zukunft
2013
 
ECOTimber - Vereinheitlichung der Bilanzierungsmethoden der CO2- und Energieströme über den Lebensweg von Holzprodukten
2013
 
LCC-Info-System für mehr CO2-Einsparung durch die Verknüpfung von energierelevanten Gebäudedaten
Projektleitung: Österreichische Energieagentur
2011
 
Velux Sunlighthouse - Ökobilanz
2010
 
ABC-Disposal  (Assessment of Buildings and Constructions - Disposal)
Förderer: Haus der Zukunft - Impulsprogramm Nachhaltig Wirtschaften im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
2009
 
Nachhaltig massiv - Erweiterung des OI3-Index um Bilanzgrenzen und Nutzungsdauern
2009
 
Nachhaltig massiv – Nutzungsdauer von Baustoffen
2009
 
ECOSOFT - Entwicklung einer Software zur Ökobilanzierung von Konstruktionen und Gebäuden
2004
 
Ökokennzahlen für Gebäude – Wohnbauförderung Salzburg
Auftraggeber: Salzburger Wohnbauförderung
2002
 
Ökologische Kennwerte von Holz, Holzwerkstoffen und Holzbaukonstruktionen für die Internetdatenbank dataholz.com
Auftraggeber: Fachverband der Holzindustrie, Wirtschaftskammer Österreich
2002

Bauphysik

   
 
Way2Smart Korneuburg: Start up in eine sozial verträgliche, energieautonome Smart City
Gefördert durch den Klima- und Energiefonds, Programm Smart Cities
lfd.
 
IDsolutions - Lösungen für die Sanierung mit Innendämmung im mehrgeschoßigen Gebäudebestand auf Ebene der Nutzungseinheit
Gefördert durch Haus der Zukunft
lfd.
 
Smart Tower Enhancement Leoben Austria
Gefördert durch den Klima- und Energiefonds, Programm Smart Cities
lfd.
 
GRÜNDERZEIT TOOL-BOX – Smarte Konzepte zur Modernisierung auf Ebene der Nutzungseinheit
Gefördert durch ZIT – Die Technologieagentur der Stadt Wien
lfd.
 
gugler! Build & print triple zero
Subprojekt 4: Energiekonzept Gugler
2014
 
PECK - Plusenergie Check
Projektleitung: pos architekten ZT KG
Gefördert von ZIT - Technologieagentur der Stadt Wien
2014
 
Passivhaus-Sanierungsbauteilkatalog
Gefördert durch Haus der Zukunft, BMVIT
2012
 
Komfort-Büro!
Gefördert durch Energie der Zukunft
2011
 
Entwicklung eines vereinfachten Berechnungsverfahrens für die Bewertung des Sommerverhaltens von Gebäuden in Italien
Auftraggeber: Klimahausagentur GmbH, Bozen
2011
 
Wissenschaftliche Projektbegleitung Velux Sunlighthouse
2010
 
Modularer Holzmassivbau für Passivhäuser
Projektleitung: DI Heinz Geza Ambrozy, Zivilingenieur für Hochbau
Förderer: Energie der Zukunft
2010
 
Sanierung einer gründerzeitlichen Wienerwaldvilla
Projektleiter: DI Ralph Baumgärtner, Aufbauwerk der österreichischen Jungarbeiterbewegung Bau-, Wohnungs- und Siedlungsges.m.b.H
Gefördert durch Haus der Zukunft
2010
 
Passivhaus-Bauteilkatalog - Ökologisch bewertete Konstruktionen / Details for Passive-Houses
Gefördert durch „Haus der Zukunft“, Download-Vorversion ab Oktober 2004. Publikation durch Springer Wien, Jänner 2008
2008
 
themenwohnen musik
Entwicklung eines urbanen Stützpunktes für Musiker

Projektleitung: Arch. DI Ursula Schneider, pos architekten
Gefördert durch Haus der Zukunft
2003
 
Passivhauskindergarten Ziersdorf
Gefördert durch Haus der Zukunft
2003
 
Multifunktionaler Stadtnukleus
Planung eines multifunktionalen Gebäudekomplexes unter Berücksichtigung energetischer Planungsfaktoren

Gefördert durch Haus der Zukunft
2002
 
Solar4alpin - Neubau der Schutzhütte Schiestlhaus am Hochschwab in Passivhausqualität
Gefördert durch Haus der Zukunft
2002
 
Akzeptanzverbesserung von Niedrigenergiehaus-Komponenten als wechselseitiger Lernprozess von Herstellern und AnwenderInnen
Gefördert durch Haus der Zukunft
2000

Gebäudebewertung

   
 
HEROES - Häuser für Energie und RessOurceneffiziente Siedlungen
Gefördert durch das BMVIT, Programm Stadt der Zukunft
lfd.
 
Q-Monitoring
Entwicklung eines planungsbegleitenden TQB-Monitoringtools und Erprobung anhand von Wohnbauvorhaben in aspern Seestadt
lfd.
 
Monitor PLUS - Evaluierung der Haus der Zukunft plus-Demonstrationsprojekte hinsichtlich bauökologischer Aspekte mit dem TQ-Bewertungstool
lfd.
 
LCC-Info-System für mehr CO2-Einsparung durch die Verknüpfung von energierelevanten Gebäudedaten
Projektleitung: Österreichische Energieagentur
2011
 
Environmental and Health-Related Criteria for Buildings
Auftraggeber: Europäischer Verbraucherrat (ANEC)
2011
 
TQB (Total Quality Building): Der neue Gebäudeausweis in Österreich
Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem ÖÖI, gefördert vom ZIT
2010
 
Wissenschaftliche Projektbegleitung Velux Sunlighthouse
2010
 
Neue Immo-Standards für Gebäude
Projektleitung: Austrian Energy Agency
Förderer: Klima- und Energiefonds im Rahmen der Programmlinie „Energie der Zukunft“
2010
 
klima:aktiv Kriterienentwicklung Wohn- und Bürogebäude
2008
 
Großvolumiger Wohnbau in Niederösterreich: Wirtschaftliche und ökologische Kriterien für eine nachhaltige Entwicklung
Gefördert durch Niederösterreichische Landesregierung, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA)
2006

Behaglichkeit und Raumluftqualität

   
 
Lüftung 3.0 - Bewohnergesundheit und Raumluftqualität in neu errichteten, energieeffizienten Wohnhäusern
Förderer: Klima- und Energiefonds des Bundes, Neue Energien 2020
2014
 
Komfort-Büro!
Gefördert durch Energie der Zukunft
2011
 
Raumluftindikatoren für den Wohnbau
Auftraggeber: Bundesinnung Bau der Wirtschaftskammer Österreich
2008
 
Nachhaltige Behaglichkeit im Klima.Komfort.Haus
Förderer: bm:vit im Rahmen der Programmlinie "Haus der Zukunft"
Auftraggeber: Familienhilfe
2008
 
Behagliche Nachhaltigkeit: Physiologische und psychologische Untersuchungen zum Behaglichkeits- und Gesundheitswert von Passivhäusern
Gefördert durch Haus der Zukunft
2004
 
SIBAT – Vorsorgende Sicherstellung der Innenraumluftqualität von Gebäuden – Anwendung von Toxizitätskriterien in der Materialbewertung
Haus der Zukunft / BMVIT (Hrsg).
2004
 
BAUfit – Beratungs- und Trainingsprogramme für Baufirmen
Auftraggeber: AUVA - Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
2000

Sanierung

   
 
Way2Smart Korneuburg: Start up in eine sozial verträgliche, energieautonome Smart City
Gefördert durch den Klima- und Energiefonds, Programm Smart Cities
lfd.
 
IDsolutions - Lösungen für die Sanierung mit Innendämmung im mehrgeschoßigen Gebäudebestand auf Ebene der Nutzungseinheit
Gefördert durch Haus der Zukunft
lfd.
 
Smart Tower Enhancement Leoben Austria
Gefördert durch den Klima- und Energiefonds, Programm Smart Cities
lfd.
 
GRÜNDERZEIT TOOL-BOX – Smarte Konzepte zur Modernisierung auf Ebene der Nutzungseinheit
Gefördert durch ZIT – Die Technologieagentur der Stadt Wien
lfd.
 
baubook Amortisations- und Wirtschaftlichkeitsrechner für Bauteile
Auftraggeber: Amt der Vorarlberger Landesregierung, klimaaktiv Bauen und Sanieren
2015
 
Passivhaus-Sanierungsbauteilkatalog
Gefördert durch Haus der Zukunft, BMVIT
2012
 
Sanierung einer gründerzeitlichen Wienerwaldvilla
Projektleiter: DI Ralph Baumgärtner, Aufbauwerk der österreichischen Jungarbeiterbewegung Bau-, Wohnungs- und Siedlungsges.m.b.H
Gefördert durch Haus der Zukunft
2010

Smart Cities

   
 
Way2Smart Korneuburg: Start up in eine sozial verträgliche, energieautonome Smart City
Gefördert durch den Klima- und Energiefonds, Programm Smart Cities
lfd.
 
Smart Tower Enhancement Leoben Austria
Gefördert durch den Klima- und Energiefonds, Programm Smart Cities
lfd.

Sonstige Themen

   
 
Beiträge der Grenzwissenschaften zur Entwicklung komplementärer Indikatorsysteme in der Ökologie
Auftraggeber BMVIT
2003

 

Way2Smart Korneuburg: Start Up in eine sozial verträgliche, energieautonome Smart City

Im Projekt werden die Schwerpunktthemen Gebäude (Sanierung auf Plusenergiestandard incl. Mobilität, leistbar und sozial verträglich) und Kommunikation (mit MieterInnen „auf Augenhöhe“, mit BürgerInnen und Bauträgern) eng verknüpft um den vorgezeichneten Way2Smart (Korneuburgs Weg in die Energieautonomie) im Leuchtturmprojekt „Start-up“ zu beschreiten und über die Energieautonomie-Plattform aufzuzeichnen und laufend zu verbessern.
Projektbeschreibung auf smartcities.at
Info: DI Thomas Zelger
nach oben

Smart Tower Enhancement Leoben Austria (STELA)

Das Projekt STELA: Smart Tower Enhancement Leoben Austria beschäftigt sich mit der umfassenden thermischen und technischen Sanierung und gleichzeitig grundlegenden Aufwertung von in den 70er Jahren konzipierten Quartieren mit Wohnnutzung am Beispiel einer Wohnanlage in Judendorf Leoben.
Ökologischer und ökonomischer Hintergrund ist der Umstand, dass zentrumsnahe verdichtete Siedlungsformen Ressourcen schonen. Das Leben in mehrgeschossigen Gebäuden wird jedoch nur akzeptiert wenn die Wohn- und Aufenthaltsqualität in Konkurrenz mit Einfamilienhäusern treten kann.
Außerdem muss das Wohnangebot die gewünschten Lebensstilkonzepte bedienen und somit eine ausgewogene soziokulturelle Durchmischung der Benutzer unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklungen ermöglichen.
Im Rahmen dieses Demo- und Pilotprojektes wird ein mehrgeschossiges Wohngebäude bearbeitet.
Projektbeschreibung auf smartcities.at
Info: DI Thomas Zelger
nach oben

GRÜNDERZEIT TOOL-BOX – Smarte Konzepte zur Modernisierung auf Ebene der Nutzungseinheit

Ausgehend von thermisch hochwertig ertüchtigten, denkmalschutztauglichen Kastenfenstern wird ein intelligentes Modernisierungskonzept für Gründerzeit-Nutzungseinheiten aufgebaut:

  • Organisatorisch als One Stop Shop – gewerkeübergreifende Modernisierung aus Generalplanerhand
  • Technisch effizient als ausgefeiltes smartes modulares Konzept
  • Kundengerecht effektiv mit Schwerpunkten auf Energieersparnis, Ökologie, Innenraumluftqualität, Preisgünstigkeit
  • Bauphysikalisch qualitätsgesichert durch ein unabhängiges Institut – zertifizierte Modernisierung

Ziel ist die Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs mit Entscheidungsmatrix welche eine rasche Erfassung und Kostenschätzung von Modernisierungsvarianten ermöglicht. Dabei wird eine flexible Schwerpunktsetzung in Hinblick auf Kosten, Komfort, Umweltverträglichkeit etc. nach Kundenwunsch berücksichtigt.
Im Rahmen des Forschungsprojektes ist der Zusammenschluss der Projektbeteiligten zu einem Modernisierungsteam vorgesehen.
Info: DI Tobias Steiner
nach oben

IDsolutions - Lösungen für die Sanierung mit Innendämmung im mehrgeschoßigen Gebäudebestand auf Ebene der Nutzungseinheit

Die energetische Sanierung des Gebäudebestandes erfordert Lösungen auf Ebene der Nutzungseinheit. Innendämmung ist eine dafür geeignete Technologie. Die Herausforderung ist es, die vielfältigen Ansprüche (Energieverbrauch, Behaglichkeit, Hygiene, Ökologie, Nachhaltigkeit, Architektur, ...) und Anforderungen (Technik, Recht, Denkmalschutz, Bauphysik, ...) optimalen Lösungen zuzuführen. Hierzu ist es erforderlich, die einzelnen Systeme und Maßnahmen einer Sanierung (Innendämmung, Heizung, Lüftung, ...) aufeinander abzustimmen, oder besser, gemeinsam zu denken, um Sanierungs-Lösungen aus einem Guss zu entwickeln. Die Entwicklung solcher Muster-Sanierungs-Lösungen für den mehrgeschoßigen Gebäudebestand ist das konkrete Ziel dieses Projekts. Dadurch können nicht nur Dauerhaftigkeit und Qualität sichergestellt, sondern auch eine erhöhte Nutzerakzeptanz sowie eine Steigerung der Marktdurchdringung und der Sanierungsrate erreicht werden.
Info:
Haus der Zukunft
Beitrag ACR-Newsletter
nach oben


HEROES - Häuser für Energie und RessOurceneffiziente Siedlungen

In energieeffizienten Neubauten und Sanierungen beläuft sich der Anteil für die graue Energie der eingesetzten Bauprodukte für Errichtung und Instandhaltung in einer ähnlichen Größenordnung wie für den Betrieb. I.d.R. konzentrieren sich Energiebilanzen für Gebäude bislang auf die Betrachtung der Betriebsenergie (Energieausweis). Mit diesem Projekt wird für die breite Masse an Energieberatern, Energieausweiserstellern und Fachplanern die Türe geöffnet, in Ergänzung zur Betriebsenergie auch die graue Energie sowie die CO2-relevanten Emissionen für die eingesetzten Bauprodukte mit zu optimieren. Im Rahmen dieses Projekts werden:

  • entsprechende Grundlagenkennwerte praxistauglich verfügbar gemacht,
  • Berechnungsmethoden entwickelt und dokumentiert
  • einfache und effiziente Berechnungswerkzeuge für die breite Umsetzung bereitgestellt.
    nach oben

 

Q-Monitoring - Entwicklung eines planungsbegleitenden TQB-Monitoringtools und Erprobung anhand von Wohnbauvorhaben in aspern Seestadt

TQB monitor ist ein umfassendes Qualitätssicherungstool, welches obligatorisch für die Stadtteilentwicklung in Aspern verwendet wird. Ausgangspunkt war der im Frühjahr 2012 durchgeführte erste Bauträgerwettbewerb zur Seestadt Aspern, in Zukunft sollen auch die anderen Bauvorhaben mit dem Bewertungsmodell der ÖGNB erfasst werden. Ziel ist dabei die objektive Erfassung und vergleichende Beurteilung sämtlicher Bauvorhaben im Rahmen der gesamten Stadtteilentwicklung. Beginnend mit Wettbewerben über die Detailplanung bis hin zur Einreichung und Umsetzung soll in den nächsten Jahren mit einer gleichbleibenden Bewertungsmethodik umfassend die Qualität der Hochbauten in der Stadtteilentwicklung erfasst, beurteilt und somit evaluiert werden.
nach oben

baubook Amortisations- und Wirtschaftlichkeitsrechner für Bauteile

Im Auftrag des Amtes der Vorarlberger Landesregierung (Abt. VI-a) und von klimaaktiv Bauen und Sanieren wurde der baubook Amortisations- und Wirtschaftlichkeitsrechner für Bauteile entwickelt. Dieses Online-Tool gibt kurze und prägnante Informationen darüber, ob sich eine Wärmedämmung auszahlt und wie sie sich auf die Umwelt auswirkt.
Für die bestehende Wand oder Decke stehen einige typische Konstruktionen zur Auswahl. Danach gibt man für bis zu vier Varianten den gewünschten Dämmstoff und Energieträger an. Vorschlagswerte, etwa für die Kosten, können individuell angepasst werden. Mit einem Klick werden die jährlichen Umweltwirkungen und Kosten in übersichtlichen Diagrammen dargestellt. Wählbar sind verschiedene Wirkungskategorien wie Primärenergieinhalt (erneuerbar/nicht erneuerbar), Treibhaus- und Versauerungspotenzial sowie der Ökoindikator OI3. Die Ergebnisse werden jeweils pro Quadratmeter und Jahr ausgegeben. Die Darstellung der Kosten erfolgt anhand der Annuitätenmethode.
Hintergrund der Bewertung ist die Berechnung des Energieverlustes durch das Bauteil. Eine Dokumentation der methodischen Annahmen steht auf der Website zur Verfügung.
Link: http://www.baubook.at/awr/
Info: Veronika Huemer-Kals
nach oben

PECK – Plusenergie Check

PECK, der Plusenergie Check für Neubauten und Bestandsgebäude, ist eine Dienstleistung, die einem/einer AuftraggeberIn in kurzer Zeit mit geringen Kosten (ca. 0,2% der Baukosten) die notwendigen Informationen liefert, ob und wie ein Plusenergiegebäude technisch und wirtschaftlich realisiert werden kann.

Die Zielgruppe dabei sind professionelle BauherrInnen und InvestorInnen mit Gebäuden in einer Größenordnung von ca. 1000 m² bis 50 000 m². Derzeit ist das Wissen, das erforderlich ist, um aus einem Gebäude ein Plusenergiegebäude zu machen, auf viele Akteure verteilt und nicht so gut aufbereitet.

Daher wird im Rahmen dieses Forschungsprojekts ein Tool erarbeitet, mit dem man eine umfangreiche Plusenergiemachbarkeitsstudie anbieten kann, die genau auf konkrete Gebäude zugeschnitten ist, von der Erhebung des Gesamtenergiebedarfs bis zum Finanzierungsmodell.

Im Rahmen des Calls Fem Power 2012, initiiert durch die Technologieagentur Wien, wird auch das von pos architekten entwickelte Forschungsvorhaben "PECK - Plusenergie Check" unterstützt.

Info: DI Mag. Cristina Florit
nach oben

WECOBIS - Redaktionelle Bearbeitung der Bodenbeläge und Massivbaustoffe

Das webbasierte ökologische Baustoffinformationssystem (WECOBIS) ist ein praxisnahes Hilfsmittel, das PlanerInnen und ArchitektInnen bei der sachgerechten Auswahl von Bauprodukten im Planungs¬prozess unterstützt. Unter www.wecobis.de wird die Plattform vom deutschen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) online kostenlos zur Verfügung gestellt.
Das IBO wurde vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) mit der redaktionellen Bearbeitung bestehender Datenblätter (Bodenbeläge, Massivbaustoffe) beauftragt. Diese Tätigkeit umfasst die fachliche Aktualisierung, inhaltliche Ergänzung und Anpassung der Datenblätter an die modifizierte Webstruktur von WECOBIS.
Info: Mag. Hildegund Mötzl
nach oben

WECOBIS - Planungs- und Ausschreibungshilfen und Ergänzungen mit BNB-Relevanz

Mit dem Baustoffinformationssystem WECOBIS wurde im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau ein praxisnahes Hilfsmittel entwickelt, das Planer und Architekten bei der Auswahl von Bauprodukten nach gesundheitsrelevanten und umweltgerechten Kriterien unterstützt. Im Rahmen des Projektes wurden Inhalte zu Planungs- und Ausschreibungshilfen ergänzt und bauproduktgruppenspezifische Aspekte zu Kriterien des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) - Produkte im Baubestand, Innenraumhygiene sowie Rückbau, Trennung und Verwertung - untersucht.
Info: Mag. Hildegund Mötzl
nach oben

Aufbau einer Österreichischen EPD-Plattform für Bauprodukte

Gegenstand des vorliegenden Forschungsvorhabens war die Erstellung der Allgemeinen Programmanleitungen für die "Österreichische EPD (Environmental Product Deklaration)-Plattform für Bauprodukte": die Basisanforderungen, die Allgemeinen Regeln für Ökobilanzen und die Untersuchungsrichtlinien für Emissionen in die Raumluft und die Umwelt während der Nutzungsphase.
Info: Mag. Hildegund Mötzl
nach oben

LEKOECOS - Kombiniertes ökonomisch-ökologisches Gebäudelebenszyklusmodell

Für Gebäude und Sanierungen ist es entscheidend, zu einem möglichst frühen Zeitpunkt für Planungsvarianten die ökologischen und ökonomischen Ressourcenverbräuche im Lebenszyklus abschätzen zu können.
Aus den Konzepten des FFG-geförderten Lebenszykluskostenmodells LEKOS der Donau-Universität und des ökologischen Bewertungstools Ecosoft des IBO soll ein kombiniertes Gebäudelebenszyklusmodell entwickelt werden. Das Modell wird in einem Excel-Programm implementiert, einen Grundelementekatalog zur raschen Berechnung enthalten und an Testgebäuden validiert.
Fördergeber: FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH
Projekttyp: Haus der Zukunft plus, 3. Ausschreibung
Projektkonsortium: Donau-Universität Krems, IBO GmbH, Österreichische Energieagentur, SERA Ingenieurbüro Dr. Susanne Geissler
Kurzfassung
Präsentation DI Christina Ipser (Donau-Universität Krems)
Info: Mag. Hildegund Mötzl
nach oben

ECOTimber - Vereinheitlichung der Bilanzierungsmethoden der CO2- und Energieströme über den Lebensweg von Holzprodukten

Ziel dieses europaweiten Projektes ist eine weitere Vereinheitlichung der Bilanzierungsmethoden der CO2- und Energieströme über den Lebensweg von Holzprodukten, um CO2-Einsparungspotenziale ermitteln zu können. Dazu werden auch Daten zu Holzbauteilen ermittelt, die als Grundlage für die weitere Optimierung von Gebäudekonstruktionen in Bezug auf Nachhaltigkeit, Primärenergie- und CO2-Bilanz dienen und anhand derer schließlich Sachbilanzen und EPDs erstellt werden können.
Die Projektleitung für die inhaltliche Erarbeitung liegt bei der Holzforschung Austria (Franz Dolezal). Österreichische Projektpartnerinnen sind das IBO (AP: Hildegund Mötzl) und die Austrian Energy Agency.
Das Projekt ECOTimber ist dem internationalen Projekt €CO2, einem von nationalen Organisationen und dem „WoodWisdom-Net Research Programme“ geförderten Projekt, angegliedert (http://www.eco2wood.com) Info: Mag. Hildegund Mötzl
nach oben

Monitor PLUS

Im Rahmen von „Monitor PLUS“ wird die bereits in der Programmlinie „Haus der Zukunft“ begonnene Evaluierung von Gebäuden mit hohem Innovationsanteil für die Leitprojekte und Demonstrationsbauten der Programmlinie „Haus der Zukunft plus“ kontinuierlich fortgesetzt. Im Bereich des Energiemonitorings und der Erhebung der Akzeptanz durch NutzerInnen werden die vorhandenen Methoden verfeinert: Das Resultat sind detaillierte Energiedaten für die evaluierten Gebäude ebenso wie weitreichende Erkenntnisse hinsichtlich der Akzeptanz der umgesetzten Technologien und Bauweisen bei NutzerInnen. Ergänzend dazu wird das umfassende Gebäudebewertungssystem TQB der ÖGNB für alle Leitprojekte und Demonstrationsbauten angewendet. Inhaltlich wurde TQB vollkommen überarbeitet: Bewertungstiefe als auch die Nachweisdichte wurden erhöht, die Bewertung zahlreicher Qualitätskriterien erfolgt entlang des gesamten Lebenszyklus des Bauwerks. Verpflichtende Messungen von Raumakustik und Innenraumluftqualität ergänzen die schon bisher bekannten Messverfahren.
Info:
DI Dr. Bernhard Lipp, Ing. Mag. Maria Fellner
nach oben

oekobaunetzlogo Netzwerk Bauökologie für Krankenanstalten

Der Einsatz nachhaltiger Baustoffe ist für eine nachhaltige Entwicklung am Gebäudesektor unabdinglich. Schadstofffreie Innenräume, Minimierung der Grauen Energien von Baustoffen und der Gesundheitsbelastung für die Professionisten in der Bauphase sind drei zentrale Aspekte. Zwischen fünf großen Krankenhausbetreibern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz soll ein praxisnaher Erfahrungsaustausch mit Schwerpunkt Materialökologie initiiert und moderiert werden.
Projektleitung: Dr. Thomas Belazzi, bauXund forschung und beratung gmbh.
Ein Projekt im Rahmen der Programmlinie "Haus der Zukunft"
Info:
Barbara Bauer
Kurzfassung
nach oben

Lüftung 3.0
Bewohnergesundheit und Raumluftqualität in neu errichteten, energieeffizienten Wohnhäusern

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Umwelthygiene der Med-Uni Wien und der IG Passivhaus Österreich führt das IBO derzeit ein vom Klima- und Energiefonds gefördertes Forschungsprojekt zum Thema "Erhebung der Raumluftqualität energieeffizienter Häuser und deren Auswirkungen auf die Gesundheit der Bewohner" durch. Ziel der Studie ist u.a. die Ermittlung von Umweltfaktoren, die für Gesundheit und Wohlbefinden in Wohnungen und Gebäuden von Bedeutung sind. Die ersten Ergebnisse liegen nun vor.    
Generell scheint es eine hohe Zufriedenheit der Bewohner mit Objekten mit Lüftungsanlage (meist Passivhäuser) zu geben. Doch zeigen sich in der Praxis fast flächendeckend Mängel in der Einstellung der Luftvolumina. In den Schlafräumen der Objekte mit mechanischen Lüftungsanlagen war die zugeführte Außenluftmenge zwar etwas höher als in den natürlich belüfteten Objekten, aber immer noch deutlich zu niedrig. Vermutlich wurden die Zuluftvolumina in der Mehrzahl der Objekte nie eingeregelt. Als Nebeneffekt zeigte sich auch, dass die übliche Art der Volumenmessung (und damit Einstellung) ohne Druckkompensation völlig falsche Werte zeigte. Im Einzelfall zeigten sich weitere nicht akzeptable Mängel in Planung und vor allem bei der Ausführung. Trotzdem liegen die Schadstoffkonzentrationen in mechanisch belüfteten deutlich niedriger als in konventionellen Objekten. 
Mit mechanischer Lüftung ist man am richtigen Weg, mehr Qualität und Sorgfalt in der Errichtung ist bei Lüftungsanlagen ein unbedingtes Muss, eine Endkontrolle durch eine unabhängige Instanz ist in jedem Fall notwendig!
Projektleiter:
DI Peter Tappler projekt2020@ibo.at
Projektpartner: Medizinische Universität Wien – Institut für Umwelthygiene, Dachverband IG Passivhaus Österreich
Kurzfassung des Projekt
Endbericht  
nach oben

gugler! Build & print triple zero Haus der Zukunft-Leitprojekt

Ziel des Leitprojektes gugler! build &print triple zero ist eine neue Dimension der Nachhaltigkeit: Plusenergiestandard für das Gebäude, das bedeutet zero emission, zero energy, zero waste. Dabei wird das Gebäude als interimistischer Zustand in einem Stoff- und Energiefluss gesehen, der den Kriterien einer räumlichen und zeitlichen Nachhaltigkeit genügen muss.
Langfristiges Ziel des Bauwesens muss es sein, den gesamten Kreislauf von der Produktion der Baustoffe und Komponenten und der Bereitstellung der Energie über ihre Verwendung bis zur Entsorgung/Weiterverwertung des Gebäudes in ein globales Nachhaltigkeitskonzept einzuordnen, das heißt, dass diesem Kreislauf nur Stoffe zugeführt werden können, die im Laufe ihres Lebenszyklus auf der Erde ersetzt oder/und biologisch abgebaut werden können (nawaros) oder vollständig recycliert werden können (recycros), die Erneuerbarkeit und Ökoeffektivität gilt ebenso für die in diesem Gesamtkreislauf eingesetzte Energie.
Dass dies heute schon möglich ist, soll anhand des Leuchtturmprojektes Gugler GmbH gezeigt werden. Gugler ist ein moderner nachhaltiger Mediendienstleistungsbetrieb (klassische Druckerei und neue Medien), der von derzeit ca. 2140 m² Nfl. auf 5400 m² Nfl. erweitert werden soll.
nach oben

gugler! Build & print triple zero
Subprojekt 2: Bauen mit recycros

Erarbeitung von Grundlagen zur Erhöhung der stofflichen Kreislaufschließung im Bauwesen und des Einsatzes von Recyclingstoffen (recycros). Aufbereitung in Form eines Katalogs: welche Stoffe fallen im Hochbau an, wie können sie verwertet werden und welche recycros sind bereits verfügbar. Darstellung der Einsatzmöglichkeiten und Vorschläge konkreter Materialien und Aufbauten von recycros im Hochbau, insbesondere für das Bauprojekt Gugler.
Info: Mag. Hildegund Mötzl
IBOmagazin 4/2010: Bauen mit Recyclingmaterialien/Recyclingfähig konstruieren
Endbericht
nach oben

gugler! Build & print triple zero
Subprojekt 3: Recyclingfähig konstruieren

Ziel in diesem Subprojekt ist die nähere Betrachtung und Formulierung allgemeiner Bedingungen für den Einsatz recyclingfähiger Bauweisen und Konstruktionen, unabhängig davon, ob neue oder recyclierte Materialien eingesetzt werden. Die Erkenntnisse daraus sollen für die Konstruktion des Gugler-Demogebäudes angewendet werden.
Info: Mag. Hildegund Mötzl
IBOmagazin 4/2010: Bauen mit Recyclingmaterialien/Recyclingfähig konstruieren
Endbericht
nach oben

gugler! Build & print triple zero
Subprojekt 4: Energiekonzept Gugler

Das Energiekonzept führt den Gewerbebetrieb Gugler im Rahmen der Umnutzung und Erweiterung zum Plusenergiestandard. Wesentliche Maßnahmen sind die konsequente maximale Reduzierung des Nutz- und Endenergiebedarfs, optimale Nutzung vorhandener Prozess-Abwärmen, maximale Ausschöpfung der Energieressourcen vor Ort, gebäudeintegrierte Energieerzeugung, ökologisches Lastmanagement mit umfassenden Response- und Speicher-Techniken
nach oben

Passivhaus-Sanierungsbauteilkatalog

Passivhaus-Sanierungsbauteilkatalog, methodisch aufbauend auf dem IBO Passivhaus-Bauteilkatalog. Vorarbeiten für ein Standardwerk für Grundlagen und nachhaltige Lösungen in der Althaussanierung: Haus der Zukunft-Forschungsberichte wurden bezüglich konstruktiver Lösungen ausgewertet. Die Details wurden mit konstruktiven, bauphysikalischen und bauökologischen Ergänzungen zum Kernstück eines PH-Sanierungsbauteilkatalog zusammengefügt. Das Projekt wurde mit Förderung des HdZ+ im April 2009 abgeschlossen. Gefördert durch Haus der Zukunft, BMVIT.

PH-HDZplus_813968_PH-Sanierungsbauteilkatalog_(Phase1) Auswertung gebäudebezogener Haus der Zukunft-Forschungsberichte mit konstruktiven, bauphysikalischen und bauökologischen Ergänzungen.


Bauteilkatalog für Gebäudesanierungen auf Passivhausstandard für Baualtersklassen von Gründerzeit bis 1980er Jahre. Besonderes Augenmerk auf die Sanierung erdberührter Bauteile. Integration von Lüftungsanlagen. Konstruktionen mit zeichnerischer Darstellung, bauphysikalischen Kenndaten und ökologischer Bewertung über den gesamten Lebenslauf.
Gefördert durch Haus der Zukunft, BMVIT, Lebensministerium und die Landesregierungen von Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg.

PH-HDZplus_822169_PH-Sanierungsbauteilkatalog_Zweite Ausbaustufe Info: Dr. Tobias Waltjen

IBOmagazin 3/12: Sanierung mit Passivhauskomponenten: Der Bauteilkatalog


nach oben

LCC-Info-System für mehr CO2-Einsparung durch die Verknüpfung von energierelevanten Gebäudedaten

Entwicklung eines LCC (Life Cycle Cost – Lebenszykluskosten) Info-Systems unter der Projektleitung der Österreichischen Energieagentur auf der Basis von bestehenden Modulen wie beispielsweise der Energieausweisdatenbank ZEUS und des umfassenden Gebäudebewertungssystems Total Quality Building Assessment (TQB). Durch die Sammlung, Aufbereitung und Bereitstellung von energierelevanten Daten sollen folgende Ziele erreicht werden: Schaffen einer Datenbasis zur Beschreibung der Qualität des Gebäudebestandes; Qualitätskontrolle Energieausweis und Planung nutzerbezogener Maßnahmen durch Erheben von Verbrauchsdaten; Verknüpfen mit bestehenden Modulen zur einfachen LCC-Analyse. Damit wird ein essenzieller Beitrag dazu geleistet, CO2-Einsparpotenziale – insbesondere im Gebäudebestand - effizient zu erheben. Info: Ing. Mag. Maria Fellner
nach oben

Komfort-Büro!

Bedingungen für Komfort in Passivhaus-Bürogebäuden werden mit Simulationen in Modellräumen untersucht.
Die mögliche Tageslichtnutzung und die notwendige Beschattung bei Besonnung wird simuliert.
Mit Hilfe thermischer Simulationen (TRNSYS) und nachgeschalteter Strömungssimulationen (CFD) werden die Wirkungsweise, die resultierenden Luftbewegung, der Luftaustausch, die CO2-Verteilung und die thermische Behaglichkeit verschiedener Varianten für Lüftung, Heizung, und Kühlung untersucht.
Mit weiteren thermischen Simulationen wurde der Betrachtungszeitraum von einem typischen heißen Sommertag und einem typischen kalten Wintertag auf ein ganzes Jahr erweitert und Varianten der Nutzung, der Gebäudehülle, der Belichtung und der Haustechnik untersucht.
Ergebnis ist ein Leitfaden für die Planung von behaglichkeitsoptimierten Passivhaus-Bürogebäuden.
Info: Dr. Tobias Waltjen
Gefördert im Rahmen des Programms "Energie der Zukunft".
Endbericht (189 MB)
IBOmagazin 2/11
nach oben

klima:aktiv Kriterienentwicklung

Der klima:aktiv Gebäudestandard wurde seit 2006 entwickelt und resultiert aus der österreichischen Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums. Die Kriterien zielen primär auf eine Senkung des Gesamtenergieverbrauchs, der CO2-Emissionen sowie auf gesunde Umwelt ab. Die Bewertung beruht auf einem 1000-Punkte-Schema,  mehr als die Hälfte der erreichbaren Punkte kann mit einer sehr guten Bewertung in der Kategorie „Energie und Versorgung“ erzielt werden.  Das IBO hat wesentlich an der Erarbeitung der ökologischen Aspekte der Kriterienkataloge für Wohn-,  Bürogebäude, Bildungseinrichtungen sowie Pflegeheime/Geriatriezentren mitgearbeitet. 
Seit Jänner 2011 ist das IBO im Leitungsgremium von klima:aktiv Bauen und Sanieren vertreten und für den Themenbereich "Dienstleistungsgebäude" zuständig. Die jeweils aktuellen Kriterienkataloge sind unter http://www.klimaaktiv.at/bauen-sanieren/gebaeudedeklaration/kriterienkatalog.html  downloadbar. Info: Ing. Mag. Maria Fellner
nach oben

Environmental and Health-Related Criteria for Buildings

Im Auftrag des europäischen Verbraucherrates (ANEC) hat das IBO ökologische und gesundheitsrelevante Kriterien mit einem speziellen Fokus auf VerbraucherInneninteressen erarbeitet. In der im März 2011 abgeschlossenen Studie wurden detaillierte Kriterienvergleiche bereits marktgängiger Systeme durchgeführt und Vorschläge für ein EU-weit gültiges ECO-Label für Gebäude erarbeitet, die in den weiteren Diskussions- und Entwicklungsprozess eingebracht werden sollen.
Info: Mag. Hildegund Mötzl, Ing. Mag. Maria Fellner
nach oben

Entwicklung eines vereinfachten Berechnungsverfahrens für die Bewertung des Sommerverhaltens von Gebäuden in Italien

Auftraggeber: Klimahausagentur GmbH, Bozen
Zentrales Anliegen des vorgeschlagenen Bewertungssystems ist es, alle für die Planung und Realisierung des Sommerverhaltens relevanten Parameter, die die Sommertauglichkeit wesentlich beeinflussen, ausreichend genau in den vereinfachten Algorithmen abzubilden.
Der vereinfachte Algorithmus wird für die folgenden Nutzungstypen entwickelt:
- Wohnung
- Büro/Verwaltung
- Schule
Die Bewertung des Sommerverhaltens fußt auf vereinfachten Verfahren, die durch eine umfangreiche Parameteranalyse mittels dynamischer Gebäudesimulation validiert oder wo erforderlich skaliert werden.
Infos: DI Thomas Zelger
nach oben

Modularer Holzmassivbau für Passivhäuser

Energie der Zukunft Projekt „Modularer Holzmassivbau für Passivhäuser“
Projektleiter: DI Heinz Geza Ambrozy, Zivilingenieur für Hochbau
Projektbeteiligte: IBO GmbH (Ökologische Bewertung und Bauphysik), DI Dr. Wilhelm Luggin, Ingenieurkonsulent für Bauwesen (Statik), DI Selim Erol (EDV).
Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurde ein auf modular aufgebaute Grundrisse bezogenes online Konstruktions- und Dimensionierungssystem für 2- bis 4-geschossige Holzmassiv-Passivhäuser entwickelt. Dadurch wird auch kleinen Zimmereibetrieben eine fehlerfreie Dimensionierung und Errichtung von Passivhäusern ermöglicht.
Infos: DI Thomas Zelger, http://holz.erol.at
nach oben

ABC-Disposal  (Assessment of Buildings and Constructions - Disposal)

Die Entsorgung von Baumaterialien am Ende des Lebenswegs von Gebäuden soll bereits in der Planung ökologisch bewertet werden. Dafür werden Massenbilanzen auf Basis von Rückbauszenarien erstellt. Die Bewertung erfolgt quantitativ und qualitativ. Die Ergebnisse sollen im Gebäudezertifizierungs­system TQB und zur Bewertung von Haus-der-Zukunft-Demonstrationsprojekten angewandt werden. Forschungsbericht im Rahmen der Programmlinie "Haus der Zukunft - Impulsprogramm Nachhaltig Wirtschaften" im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT).

Endbericht

Anhang 1: Entsorgungsprozesse

Anhang 2: Entsorgungswege der Baustoffe

Anhang 3: Ökobilanz

Anhang 4: IBO-Modell-Einfamilienhaus

nach oben

Wissenschaftliche Projektbegleitung Velux Sunlighthouse

Das Sunlighthouse ist der österreichische Beitrag im Rahmen des europaweiten ModelHome 2020 Projektes. Erklärtes Ziel dieses Gebäudes ist die umfassende CO2-Neutralität in Errichtung und Betrieb bei gleichzeitig höchster Wohnqualität – vor allem im Hinblick auf optimale Tageslichtversorgung und bestes Raumklima – und ansprechender, qualitätsvoller Architektur.
Das Sunlighthouse wurde in einem integralen Planungsprozess entwickelt. Das gesamte Projekt - von der Entwurfsphase über die Planung bis zum abschließenden Monitoring – wird  von der Donau-Universität Krems, Department für Bauen und Umwelt, sowie dem IBO, Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie, wissenschaftlich begleitet.
Sämtliche Berechnungen, Bewertungen aber auch Vorschläge hinsichtlich

  • Bauphysik
  • Tageslicht-Evaluierung
  • Ökologie
  • Materialwahl und Konstruktionen
  • Energiebilanzen
  • Energetischer Optimierung
  • Haustechnik-Konzept
  • CO2-Kompensation
  • Life-Cycle-Analysis
  • Gebäudezertifizierung

stammen von der Donau-Universität Krems (Arch. DI Dr. tech. Renate Hammer MAS, DI Dr. tech. Peter Holzer und Arch. DI Gregor Radinger) und dem IBO (Mag. Hildegund Mötzl, DI (FH) Astrid Scharnhorst, Barbara Bauer, DI Thomas Zelger, DI Wolfgang Huber und Ing. Mag. Maria Fellner).
nach oben

Baubook-Schnittstelle für die Ausschreibung umweltverträglicher ressourceneffizienter Baumaterialien

Baubook, die Online-Plattform für umweltverträgliche Bauprodukte und Bauweisen, wurde um eine Schnittstelle zu Ausschreibungs-Software erweitert. Über die Schnittstelle werden alle notwendigen Informationen zur Integration von ökologischen Kriterien in Leistungsbeschreibungen ÖNORMkonform übergeben. Die Schnittstelle wurde gemeinsam mit der ib-data GmbH, Herausgeberin der ABK Ausschreibungs-, Vergabe und Abrechnungs-Software, konzipiert. Die im Projekt entwickelte ABK7 ÖKO-Bau-Edition kombiniert die ABK-Software mit den Daten von baubook-oeg und enthält neben den ökologischen Kriterien auch eine ökologische Bewertung der Standardpositionen der LBHB enthalten.
Die im Projekt entwickelten Produkte sind:
1. Schnittstelle von baubook zu Ausschreibungssoftware
2. ABK-Öko-Bau-Edition
3. ABK-Vollversion mit ökologischen Ergänzungen
4. baubook-Umgebung für Ausschreibende
Der 1. Platz des Wiener Zukunftspreises 2011 in der Kategorie „Newcomer & Start-ups“ wurde an die baubook GmbH verliehen. Besonders hob die Jury die Schnittstelle von baubook zu Ausschreibungssoftware hervor.
Info: Mag. Hildegund Mötzl
Kurzfassung
nach oben

Raumluftindikatoren für den Wohnbau

IBO im Auftrag der Bundesinnung Bau der Wirtschaftskammer Österreich
Zu den nach Vorkommen und Wirkung bedeutungsvollsten Verunreinigungen der Raumluft gehören flüchtige organische Verbindungen (VOC). Ziel der vorliegenden Untersuchung war die Entwicklung eines transparenten, einfach zu verstehenden und handhabbaren Verfahrens, das in der Planungsphase Einsatz finden kann und das mit Bauprodukten verbundene raumluftrelevante Gefährdungspotenzial vorsorgend bewerten kann.
Info: Mag. Hildegund Mötzl
Forschungsbericht
nach oben

Neue Immo-Standards für Gebäude

Im Februar 2010 wurde unter der Projektleitung der Austrian Energy Agency das Forschungsprojekt „Neue Immostandards für Gebäude"  (gefördert vom Klima- und Energiefonds im Rahmen der Programmlinie „Energie der Zukunft“) abgeschlossen. Erarbeitet wurde unter Beteiligung namhafter Experten aus der Immobilienwirtschaft ein Leitfaden zur Berücksichtigung der Energieeffizienz und anderer nachhaltiger Gebäudequalitäten im klassischen Wertermittlungs­ergebnis. Als Datenquellen dienen der Energieausweis und freiwillige Gebäudebewertungssysteme (wie TQB).
Info: Ing. Mag. Maria Fellner
nach oben

Nachhaltige Behaglichkeit im Klima.Komfort.Haus

Forschungsprojekt im Auftrag des Bauträgers Familienhilfe.
Differenzierte Umsetzung von unterschiedlichen alltagstauglichen Passivhaus-Haustechniksystemen anhand von vier gleichen Baukörpern einer mehrgeschossigen Wohnhausanlage.
Projekt - Kurzbeschreibung:
• Mehrgeschossige, geförderte Mietwohnanlage mit 4 x 10 (und 1 x 6) Wohneinheiten
• Holzfertigteilbauweise
• Passivhausstandard (lt. Richtlinien der Magistratsabteilung 25, Stadt Wien sowie den geltenden
Baugesetzen – die Forderungen Dr. Feist betreffend Primärenergiebedarf konnte zwar insgesamt, aber im Detail nicht bei allen Varianten eingehalten werden
• Umsetzung und Bewertung mehrerer unterschiedlicher Heizungs- und Lüftungssysteme
Bericht von DI Barbara Raffelsberger und Arch. Werner Hackermüller im Rahmen der Programmlinie "Haus der Zukunft".
Info: DI Dr. Bernhard Lipp
nach oben

Nachhaltig massiv - Erweiterung des OI3-Index um Bilanzgrenzen und Nutzungsdauern

Die vereinfachte quantitative ökologische Bewertung für Gebäude, der von TQ abgeleitete Ökoindex 3 (OI3) wurde in den letzten Jahren in die Wohnbauförderungen mehrerer Bundesländer aufgenommen. Nun wurde der OI3 weiterentwickelt: Es wurden die Bilanzgrenzen der Gebäude erweitert und Nutzungsdauern von Baustoffen implementiert. Durch den jetzt schon weit verbreiteten Einsatz des OI3-Konzepts ist zu erwarten, dass die Weiterentwicklungen auch von den bisherigen OI3-Nutzern (Wohnbauförderungen, klima:aktiv haus, TQB, IBO ÖKOPASS) österreichweit übernommen werden.
Info: DI Dr. Bernhard Lipp
nach oben

Nachhaltig massiv – Nutzungsdauer von Baustoffen

Ziel des vorgeschlagenen Projekts ist die Festlegung der Nutzungsdauer von Baustoffen in Abhängigkeit der Eigenschaften von Funktionaler Einheit, Bauteilaufbau, Bauteilanschlüssen, außergewöhnlichen Ereignissen (Wasserrohrbruch, Hochwasser, Erdbeben,  Brand, Umnutzung Gebäude) auf der Grundlage bestehender Kenndaten und statistischer Untersuchungen.
nach oben

Ökoeffiziente Entscheidungskriterien im Tiefbau - Bauverfahren des Spezialtiefbaus

Ökoeffiziente Entscheidungshilfen im Tiefbau - Bauverfahren des Spezialtiefbaus ist ein Projekt der Arbeitsgruppe »ÖkoKauf Wien - AG Tiefbau«. Projektziel ist die Erstellung von Leistungskriterien und Kriterienkatalogen betreffend ökologischer Bauweisen im Tiefbau und deren Analyse und Bewertung. Das Projekt ist in 6 Module gegliedert, das IBO ist für das Modul 5 »Ökologische Bewertung« verantwortlich. Als Wissensbasis dienen die theoretischen Grundlagen (Modul 3, TU Wien: Institut für Baubetrieb und Bauwirtschaft, Institut für Grundbau und Bodenmechanik) und die praktischen Grundlagen (Modul 4, ÖVBB - Österreichische Vereinigung für Beton- und Bautechnik). Der Themenkreis Boden mit seiner Untergliederung Boden als Baustoff, Recycling und Kreislaufwirtschaft (Modul 2, BRV - Baustoffrecyclingverband) sind bei der ökologischen Bearbeitung der Bauverfahren und Bauhilfsverfahren ebenfalls zu berücksichtigen und eingehend zu diskutieren.
Infos: Mag. Hildegund Mötzl
nach oben

Gemeindezentrum Ludesch, Vlbg.

Die Planungs- und Baubegleitung des Gemeindezentrums Ludesch umfasst die Auswahl ökologischer Konstruktionen, ökologischer Produkte und deren Überprüfung. Es wurden über 200 Produkte von 16 Gewerken überprüft. Davon mussten immerhin 24 Produkte (mehr als 10 %) abgelehnt werden. Für alle diese Produkte konnten ökologisch verträglichere Alternativen gefunden werden.
2006 wurde das Gemeindezentrum Ludesch mit dem Staatspreis für Nachhaltige Architektur ausgezeichnet. Gefördert durch Haus der Zukunft. Infos: DI Dr. Karl Torghele
Endbericht
nach oben

TQB (Total Quality Building)

Die Gebäudebewertungsmethode TQ soll erweitert werden (neuer Arbeitstitel: TQB). Bisher können mit ihr Wohngebäude bewertet werden. Das Projekt hat das Ziel, mit TQB auch Nichtwohngebäude bewerten zu können. Weiters soll das System mit den führenden internationalen und nationalen Gebäudebewertungssystemen abgestimmt werden. Schließlich sind neue europäische und österreichische Kennwerte einzuarbeiten. Gefördert durch ZIT, die Technologieagentur der Stadt Wien.
Info: Dr. Tobias Waltjen und Ing. Mag. Maria Fellner
nach oben

Online-Referenz für ökologisch bewertete Passivhaus-geeignete Baukonstruktionen

Die Regelquerschnitte des als Buch publizierten IBO Passivhaus Bauteilkatalogs sollten in ein bewährtes Web-Datenbank-System eingegeben und online publiziert werden. Die Inhalte sollten für Information, Schulung und problemlose Erweiterung zur Verfügung gestellt werden. Für die Realisierung wurde die Bauplattform baubook ausgewählt (www.baubook.info/PHBTK/). Gefördert durch Haus der Zukunft, BMVIT.
Info: Dr. Tobias Waltjen
nach oben

Sanierung Wienerwaldvilla

Sanierung einer gründerzeitlichen Wienerwaldvilla auf Passivhausstandard mit aktiver und passiver Solarnutzung innerhalb eines geförderten Wohnbauprojektes, Arbeitspaket Passivhausfenster. Infos: DI Thomas Zelger
nach oben

Passivhaus-Bauteilkatalog

Im neuen Bauteilkatalog werden alle Bauteile grundsätzlich auf Passivhausstandard dimensioniert und mit passivhaustauglichen Anschlussdetails ergänzt sein. Die Arbeit wurde aus Mitteln des »Haus der Zukunft« sowie von mehreren österreichischen Landesregierungen und Partnern aus der Wirtschaft gefördert. Das zweisprachige Werk kann auch im englischen Sprachraum rezipiert werden - im zusammenwachsenden Europa ein Muss! Erschienen im Februar 2008! Infos: Dr. Tobias Waltjen
Details und Bestellformular
nach oben

SIBAT

Gebäudebewertungen und Gebäudezertifikate müssen den BewohnerInnen bzw. NutzerInnen versichern können, dass das errichtete Gebäude nach heutigem Wissensstand die Ziele eines vorsorgenden Gesundheitsschutzes erfüllt. Im Rahmen des Projektes »SIBAT« wurde ein Bewertungsansatz erstellt, welcher das für den Innenraum relevante humantoxische Wirkpotenzial von Bauprodukten pragmatisch und in der Praxis anwendbar bewertet. Gefördert durch Haus der Zukunft, BMVIT.
Info: DI Philipp Boogman
nach oben

PRESCO

PRESCO (Practical recommendations for sustainable construction) ist ein europaweites thematisches Netzwerk mit dem Ziel, einen international abgestützten, praxisnahen Leitfaden zur nachhaltigen Erstellung und Betreibung von Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäuden zu erarbeiten. Neben der Erstellung einer Liste von Nachhaltigkeitsempfehlungen war der Vergleich LCA-basierter Gebäudebewertungs- und Planungsinstrumente ein wichtiger Arbeitsinhalt.
Österr. Netzwerkpartner: IBO: Dr. Tobias Waltjen, Mag. Hildegund Mötzl
nach oben

Holzbauteilkatalog

Für das Projekt »dataholz«, einen im Internet verfügbaren Holzbauteilkatalog, hat das IBO die ökologischen Kennzahlen berechnet. Dataholz enthält ca. 1000 Holzbauteilaufbauten: Grundkonstruktionen und ihre Varianten durch Veränderung von Dämmstoffdicke, Dämmstoffart etc.
www.dataholz.com
nach oben

Behagliche Nachhaltigkeit

Das Projekt »Behagliche Nachhaltigkeit« ist ein Forschungsprojekt der Programmlinie »Haus der Zukunft«, das die Behaglichkeit und den Gesundheits- bzw. Erholungswert von Passivhäusern untersucht. Die Studie untersuchte einerseits, ob BewohnerInnen von Passivhäusern bei unterschiedlicher Beheizung ihres Wohnraums einen Komfortunterschied erleben und ob sich wahrgenommene (aber auch evt. nicht wahrgenommene) Unterschiede physiologisch und/oder psychologisch erfassen lassen. Andererseits sollte festgestellt werden, ob sich unterschiedliche Raumluftqualität bei unterschiedlicher Lüftungssituation (laufender Komfortlüftung versus abgestellter Komfortlüftung und geschlossenen Fenstern) auf die Schlafqualität und damit die wichtigste Erholungsphase auswirkt.
Passivhaus Bauteilkatalog: Forschungsbericht (zip, 11 MB)
Behagliche Nachhaltigkeit: Forschungsbericht (zip, 10 MB)
nach oben

Großvolumiger Wohnbau in Niederösterreich: Wirtschaftliche und ökologische Kriterien für eine nachhaltige Entwicklung

Projektziel: Nachhaltig ist eine Entwicklung, welche die Bedürfnisse der heutigen Menschen erfüllt, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen, ihre Bedürfnisse zu erfüllen zu beschränken. Dies gilt in ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht.
Projektpartner: Zentrum für Bauen und Umwelt, Donau-Universität Krems, Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie, Landesorganisation NÖ-Wien, Atelier für naturnahes Bauen (Helmut Deubner), Atelier Solararchitektur + Möbeldesign (Heinz Geza Ambrozy); IBO: DI Dr. Bernhard Lipp, DI Thomas Zelger
Fördergeber: Niederösterreichische Landesregierung, Abt. F2-A,B Wohnbauforschung, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA), Abt. IX/8 F. 1389
nach oben

ECOSOFT/Eco2Soft

Im Jahr 1998 begann man am IBO, das Programm ECOSOFT zur Berechnung von Ökokennzahlen von Konstruktionen und Gebäuden auf Basis von Microsoft Excel zu entwickeln. 2004 wurde die Version ECOSOFT WBF zur Berechnung von Ökokennzahlen von Gebäuden für die Wohnbauförderung entwickelt und auf den Markt gebracht. ECOSOFT WBF konnte bereits die Umweltbelastung bei der Herstellung eines Gebäudes bilanzieren bzw. die OI3-Kennzahl (einen Ökoindikator) des Gebäudes berechnen.
Ziel des Projekts Eco2Soft war es, Ecosoft WBF zu einem Onlinetool zu entwickeln und so zu erweitern, dass Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes berechnet, dargestellt und minimiert werden können. Durch die Umsetzung als Onlinetool ergeben sich Vorteile wie geringere Wartungskosten, leichtere Verknüpfung mit Baustoff- und Produktdatenbanken und einfacherer Vertrieb.
mehr Info
nach oben

Ökokennzahlen für Gebäude - Wohnbauförderung Salzburg

Für die Wohnbauförderung in Salzburg wurde ein Fördermodell auf Basis von Ökokennzahlen entwickelt. Das Modell beruht auf den drei Kennzahlen Primärenergiebedarf erneuerbar, Treibhauspotential und Versauerung. Aus diesen drei Kennzahlen wird der Ökoindex OI3 berechnet, welcher für die Einstufung der Förderhöhe entscheidend ist. Der Ökoindex OI3 muss nicht extra berechnet werden, denn er wird automatisch bei der Wärmebedarfsberechung mitgerechnet. Das neue Fördermodell ist seit 2. Februar 2003 in Kraft. Informationen: DI Dr. Bernhard Lipp
nach oben

Beiträge der Grenzwissenschaften zur Entwicklung komplementärer Indikatorsysteme in der Ökologie

Die BearbeiterInnen Dr. Tobias Waltjen und DI Isabella Burtscher haben im Auftrag des Wissenschaftsminsterium im Rahmen des Forschungsschwerpunktes »Kulturlandschaftsforschung« Arbeitsrichtungen wie Geomantie und Radiästhesie, Schamanismus, Feng Shui und antroposophisch orientierte Landschaftsgestaltung durchleuchtet.
Download der Studie Grenzwissenschaften
nach oben

Multifunktionaler Stadtnukleus

Energetische Optimierung von Gebäuden in Mischnutzung, gemeinsame Nutzung von erneuerbaren Energieträgern, Abwärmenutzung, Kosten
Projektleiter: Arch. Gerhard Herzog; Projektpartner: DI DI Markus Herzog, Dr. Betül Bretschneider; IBO: DI Thomas Zelger
nach oben

Passivhauskindergarten Ziersdorf

Dynamische Simulation, Tageslichtsimulation, bauökologische Beratung und Bewertung Projektleiter: AH3, Arch DI Johannes Kislinger, DI Markus Bock; Projektpartner: TB Käferhaus: Ing. Jürgen Obermayer; IBO: DI Thomas Zelger
nach oben

Themenwohnen Musik

Wohnheim für Musiker in Passivhausqualität.
Dynamische Simulation insbesondere hinsichtlich Feuchteverhalten von Wohn- und Übräume. Quantitative Abschätzung unterschiedlicher, natürlicher Befeuchtungsmöglichkeiten
Projektleiterin: pos-Architekten, Arch. DI Ursula Schneider; Projektpartner: Fa. Ökoplan: DI Bernd Stampfl; IBO: DI Thomas Zelger
nach oben

Solar4alpin

Neubau der Schutzhütte Schiestlhaus am Hochschwab in Passivhausqualität
Dynamische Simulation, Heizlastauslegung, Lüftungssystem, Sommerliche Überwärmung etc.
Projektleitung: solar4alpin, Arch. DI Fritz Öttl, DI Marie Rezac, Arch DI Treberspurg, DI Dr Karin Stieldorf; Projektpartner: DI Wilhelm Hofbauer, DI Elmar Wimmer, DI Gernot Becker; IBO: DI Thomas Zelger
nach oben

BAUfit - Beratungs- und Trainingsprogramme für Baufirmen

Projektziel ist die Senkung der Unfallhäufigkeit und das Vermeiden von Über- und Fehlbeanspruchung bei Bauarbeiten. Das Projektprogramm richtet sich an alle Mitarbeiter des teilnehmenden Unternehmens und besteht aus:

  1. Führungs- und Kommunikationstraining
  2. Bewegungstraining
  3. Herz-Kreislauf-Koordinationsübungen
  4. Arbeitsanalysen mit den Methoden PIMEX und FIT
  5. Physiologische Begleitforschung und Evaluation
  6. Psychologische Begleitforschung und Evaluation

Projektpartner: Mag. Johann Beran, klin. Psychologie, Wien; Dr. Paul Scheibenpflug, Wellcon Arbeitsmedizin GmbH, Wien; Prof.Dr. Maximilian Moser, Joanneum Research, Inst. f. Nichtinvasive Dignostik, Graz; Prof. Dr. Wolfgang Kallus, Inst. f. angew. Psychologie, Graz; Projektleitung: Dr. Tobias Waltjen
Auftraggeber: AUVA
nach oben

Akzeptanzverbesserung von Niedrigenergiehaus-Komponenten als wechselseitiger Lernprozess von Herstellern und AnwenderInnen

Welche emotionalen Einstellungen haben Nutzer, Planer und andere beteiligte Akteure zu kontrollierten Wohnraumbelüftungsanlagen? Wie werden kontrollierte Wohnraumbelüftungsanlagen und ihren Auswirkungen wahrgenommen? Die Beantwortung dieser Fragen soll helfen, die Orientierungsmuster der beteiligte Akteure zu verstehen und daraus umsetzungsorientierte Maßnahmen zur Akzeptanzverbesserung von kontrollierten Wohnraumbelüftungsanlagen zu entwerfen. Die komplexe Vielfalt an Meinungen, Ängsten und Hoffnungen wird in Interviews abgefragt und mit Hilfe des Auswertungsverfahrens GABEK (Ganzheitliche Bewältigung von Komplexität) miteinander vernetzt und methodisch überprüfbar in einen sinnvollen Zusammenhang gebracht. Neue Verhaltensmöglichkeiten und Handlungswege eröffnen sich, die Folgen von Maßnahmen können abgeschätzt werden. Dabei ist jeder Schritt der Auswertung intersubjektiv rekonstruierbar und überprüfbar.
Projektpartner: Institut für Philosophie Uni Innsbruck, Institut für Absatzwirtschaft WU Wien, IFZ Graz (Projektleitung), ZSI Wien. IBO: DI Thomas Zelger
Auftraggeber: BMVIT, Haus der Zukunft
nach oben

Ökologie der Dämmstoffe

Das im Springer-Verlag erschienene Buch beantwortet Bauwilligen, Planern und Planerinnen wichtige Fragen zum Thema Dämmstoffe:

  • Gesundheitsverträglichkeit
  • Umweltverträglichkeit
  • Ökologische Kennwerte
  • Ökologische Amortisationszeiten
  • Bauphysikalische Einflussgrößen
  • Anwendungsgebiete

Die Auswirkungen werden dabei konsequent über den gesamten Lebenszyklus, von der Rohstoffgewinnung und Herstellung über den Einbau, die Nutzung bis zum Rückbau und zur Wiederverwendung oder Entsorgung dargestellt. Der erste Teil des Buches führt in das Thema Dämmen ein, erörtert die bauphysikalischen und bautechnischen Randbedingungen und zeigt anhand von Konstruktions- und Gebäudebeispielen das ökologische Einsparungspotential durch Wärmedämmmaßnahmen. Die Ergebnisse der ökologischen Analyse und Bewertung von Dämmstoffen über den gesamten Lebenszyklus werden im zweiten Teil präsentiert. AutorInnen: Mag. Hildegund Mötzl, DI Thomas Zelger
nach oben