Forschung

Sanierung Wienerwaldvilla

Sanierung einer gründerzeitlichen Wienerwaldvilla auf Passivhausstandard mit aktiver und passiver Solarnutzung innerhalb eines geförderten Wohnbauprojektes, Arbeitspaket Passivhausfenster. Infos: DI Thomas Zelger

IXBAU

Eine Datenbank zur Suche von Bauprodukten. Werkzeug zur nachhaltigen Gestaltung von Ausschreibungen und zur Qualitätssicherung am Bau. ixbau.at bietet der NutzerIn eine Produktbewertung, welche die Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit transparent macht. Darüber hinaus werden eine Fülle von praxisrelevanten Produktinformationen zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, die Auswahl von Baustoffen und -chemikalien zu optimieren, um die Belastungen für Umwelt, Verarbeitende und NutzerInnen auf das notwendige Minimum zu reduzieren.
Im November 2008 haben die beiden Internetdatenbanken „öbox“ und „ixbau“ fusioniert. Damit entstand die größte deutschsprachige Online-Plattform für ökologisches und energieeffizientes Bauen und Sanieren, www.baubook.at
Infos: DI Robert Stanek

Passivhaus-Bauteilkatalog

Im neuen Bauteilkatalog werden alle Bauteile grundsätzlich auf Passivhausstandard dimensioniert und mit passivhaustauglichen Anschlussdetails ergänzt sein. Die Arbeit wurde aus Mitteln des »Haus der Zukunft« sowie von mehreren österreichischen Landesregierungen und Partnern aus der Wirtschaft gefördert. Das zweisprachige Werk kann auch im englischen Sprachraum rezipiert werden - im zusammenwachsenden Europa ein Muss! Erschienen im Februar 2008! Infos: Dr. Tobias Waltjen
Bestellformular Passivhaus-Bauteilkatalog

SIBAT

Gebäudebewertungen und Gebäudezertifikaten müssen den BewohnerInnen bzw. NutzerInnen versichern können, dass das errichtete Gebäude nach heutigem Wissensstand die Ziele eines vorsorgenden Gesundheitsschutzes erfüllt. Im Rahmen des Projektes »SIBAT« wurde ein Bewertungsansatz erstellt, welcher das für den Innenraum relevante humantoxische Wirkpotenzial von Bauprodukten pragmatisch und in der Praxis anwendbar bewertet. Gefördert durch Haus der Zukunft, BMVIT.
IBO: DI Philipp Boogman

PRESCO

PRESCO (Practical recommendations for sustainable construction) ist ein europaweites thematisches Netzwerk mit dem Ziel, einen international abgestützten, praxisnahen Leitfaden zur nachhaltigen Erstellung und Betreibung von Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäuden zu erarbeiten. Neben der Erstellung einer Liste von Nachhaltigkeitsempfehlungen war der Vergleich LCA-basierter Gebäudebewertungs- und Planungsinstrumente ein wichtiger Arbeitsinhalt.
Österr. Netzwerkpartner: IBO: Dr. Tobias Waltjen, Mag. Hildegund Mötzl

Holzbauteilkatalog

Für das Projekt »dataholz«, einem im Internet verfügbaren Holzbauteilkatalog hat das IBO die ökologischen Kennzahlen berechnet. Dataholz enthält ca. 1000 Holzbauteilaufbauten: Grundkonstruktionen und ihre Varianten durch Veränderung von Dämmstoffdicke, Dämmstoffart etc.
www.dataholz.com

Behaglichkeit

Das Projekt »Behagliche Nachhaltigkeit« ist ein Forschungsprojekt der Programmlinie »Haus der Zukunft«, das die Behaglichkeit und den Gesundheits- bzw. Erholungswert von Passivhäusern untersucht. Die Studie untersuchte einerseits, ob BewohnerInnen von Passivhäusern bei unterschiedlicher Beheizung ihres Wohnraums einen Komfortunterschied erleben und ob sich wahrgenommene (aber auch evt. nicht wahrgenommene) Unterschiede physiologisch und/oder psychologisch erfassen lassen. Andererseits sollte festgestellt werden, ob sich unterschiedliche Raumluftqualität bei unterschiedlicher Lüftungssituation (laufender Komfortlüftung versus abgestellter Komfortlüftung und geschlossenen Fenstern) auf die Schlafqualität und damit die wichtigste Erholungsphase auswirkt.
Passivhaus Bauteilkatalog: Forschungsbericht (zip, 11 MB)
Behagliche Nachhaltigkeit: Forschungsbericht (zip, 10 MB)

Großvolumiger Wohnbau in Niederösterreich: Wirtschaftliche und ökologische Kriterien für eine nachhaltige Entwicklung

Projektziel: Nachhaltig ist eine Entwicklung, welche die Bedürfnisse der heutigen Menschen erfüllt, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen, ihre Bedürfnisse zu erfüllen zu beschränken. Dies gilt in ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht.
Projektpartner: Zentrum für Bauen und Umwelt, Donau-Universität Krems, Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie, Landesorganisation NÖ-Wien, Atelier für naturnahes Bauen (Helmut Deubner), Atelier Solararchitektur + Möbeldesign (Heinz Geza Ambrozy); IBO: DI Dr. Bernhard Lipp, DI Thomas Zelger
Fördergeber: Niederösterreichische Landesregierung, Abt. F2-A,B Wohnbauforschung, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA), Abt. IX/8 F. 1389

ÖkoInform

Ein wichtiges Ziel von »Haus der Zukunft« ist die Konzeption von Wohn- und Bürobauten mit hohem Innovationscharakter im Sinne der Nachhaltigen Entwicklung, bei gleichzeitig hohem Marktpotential. Mit ÖkoInform sollen die innovativen Bauprojekte im »Haus der Zukunft« über die Energiekonzepte hinaus ökologisch optimiert und dabei der Einsatz nachwachsender Rohstoffe (NAWAROS) unterstützt werden. ÖkoInform bietet ein individuelles Beratungsangebot für innovative Bauprojekte im »Haus der Zukunft« mit folgenden Bestandteilen:

  • Baustoff- und Baukonstruktions-Check, mit dem das IBO die ökologischen Auswirkungen der gewählten Konstruktion ermittelt.
  • Besprechung von Alternativlösungen zum verstärkten Einsatz von NAWAROS und zur Verbesserung der Öko-Performance
  • Weiterführende Schwerpunktrecherchen nach Vereinbarung
  • Nutzen der Ergebnisse aus dem Haus der Zukunft zu Fragen der Nutzeranforderungen und Wohnzufriedenheit

Projektpartner: 17&4 Organisationsberatung GmbH., Österreichischen Ökologie Institut (ÖI); IBO: DI Dr. Bernhard Lipp
Auftraggeber: BMVIT - Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technik
Ökoinform, www.hausderzukunft.at

Kriterienkatalog »Wandfarben« und »Farben und Lacke«

Die Stadt Wien (ÖKO-KAUF, Arbeitsgruppe Innenraumausstattung) beauftragte eine Arbeitsgruppe, bestehend aus 17&4, die umweltberatung, Verein für Konsumenteninformation und IBO mit der Überarbeitung und Ergänzung des Kriterienkatalogs »Wandfarben« und »Farben und Lacke«. Die neuen Kriterienkataloge sollen die Grundlage für die ökologische Beschaffung der Stadt Wien bieten. IBO: Barbara Bauer, Mag. Hildegund Mötzl; www.wien.gv.at/ma22/oekokauf

ECOSOFT

Mit großem Aufwand wurde das Programm ECOSOFT entwickelt. Es ist ein Software-Werkzeug zur ökologischen Bewertung von Konstruktionen und ganzen Gebäuden. Grundlage ist die laufend erweiterte IBO-Referenzdatenbank für Baustoffe, die bereits beim Ökologischen Bauteilkatalog Anwendung fand. Eingesetzt wird es bereits für Gebäudepässe und im Projekt Holzbauteilkatalog der Holzforschung Austria. Nähere Informationen zu diesem Programm und zu Lizenzen dafür bei DI Dr. Bernhard Lipp.

Wohnbauförderung Salzburg

Für die Wohnbauförderung in Salzburg wurde ein Fördermodell auf Basis von Ökokennzahlen entwickelt. Das Modell beruht auf den drei Kennzahlen Primärenergiebedarf erneuerbar, Treibhauspotential und Versauerung. Aus diesen drei Kennzahlen wird der Ökoindex OI3 berechnet, welcher für die Einstufung der Förderhöhe entscheidend ist. Der Ökoindex OI3 muss nicht extra berechnet werden, denn er wird automatisch bei der Wärmebedarfsberechung mitgerechnet. Das neue Fördermodell ist seit 2. Februar 2003 in Kraft. Informationen: DI Dr. Bernhard Lipp

Ökologische und wirtschaftliche Anforderungen an den großvolumigen Holzwohnbau

Der mehrgeschossige Wohnbau soll dem ökologischen Grundsatz der Nachhaltigkeit entsprechen, ein verträgliches und gesundes Raumklima gewährleisten und dauerhaft sein. Im Sinne der Volkswirtschaft sind Bauweisen, die vornehmlich heimische Wertschöpfung aufbauen, zu forcieren. Als wesentliche Fragestellungen des mehrgeschossigen Holzbaus stellen sich heute Herausforderungen der Bauphysik: Schall, Feuchteschutz, sommerliche Überhitzung, Brandschutz, Vorfertigung. Das Projekt zielte darauf ab, gleichzeitig Qualität, Ökologie und Wohnbehagen in einem kostengünstigem Baukonzept zu vereinen.
Projektpartner: Zentrum für Bauen und Umwelt, Donau-Universität Krems, Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie, Landesorganisation NÖ-Wien, Atelier für naturnahes Bauen (Helmut Deubner), Atelier Solararchitektur + Möbeldesign (Heinz Geza Ambrozy), IBO: DI Dr. Bernhard Lipp , Mag. Hildegund Mötzl , Dr. Tobias Waltjen, DI Thomas Zelger
Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA)

Grenzwissenschaften

Seit 1997 war ein Projekt der besonderen Art am IBO in Bearbeitung: »Beiträge der Grenzwissenschaften zur Entwicklung komplementärer Indikatorsysteme in der Ökologie«. Die BearbeiterInnen Dr. Tobias Waltjen und DI Isabella Burtscher haben im Auftrag des Wissenschaftsministeriums im Rahmen des Forschungsschwerpunktes »Kulturlandschaftsforschung« Arbeitsrichtungen wie Geomantie und Radiästhesie, Schamanismus, Feng Shui und anthroposophisch orientierte Landschaftsgestaltung durchleuchtet. Die Themen sind nicht nur für die Ökologie, sondern auch für die Baubiologie von Bedeutung. Die Studie ist am IBO erhältlich. Download der Studie

Wärmeansprüche des Menschen

Das IBO hatte immer wieder Anlass, Forschung zum Thema thermischer Komfort zu betreiben. Das alte Thema Strahlungswärme versus Luftwärme ist in neuerer Zeit wieder durch den Passivhausstandard aktuell geworden, bei dem lediglich eine fallweise leichte Nachheizung der Zuluft notwendig werden kann, ein eigentliches Heizsystem aber überflüssig ist. Dr. Tobias Waltjen hat die Ergebnisse seiner jahrelangen fortlaufenden Beschäftigung mit dem Thema thermischer Komfort in einer Studie zusammengefasst, die die physikalische, physiologische, psychologische und soziale Dimension des Themas »Wärmeansprüche des Menschen« behandelt. Die Studie ist am IBO erhältlich. Download der Studie

Multifunktionaler Stadtnukleus (HDZ):

Energetische Optimierung von Gebäuden in Mischnutzung, gemeinsame Nutzung von erneuerbaren Energieträgern, Abwärmenutzung, Kosten
Projektleiter: Arch. Gerhard Herzog; Projektpartner: DI DI Markus Herzog, Dr. Betül Brettschneider; IBO: DI Thomas Zelger

Passivhauskindergarten Ziersdorf (HDZ):

Dynamische Simulation, Tageslichtsimulation, bauökologische Beratung und Bewertung Projektleiter: AH3, Arch DI Johannes Kislinger, DI Markus Bock; Projektpartner: TB Käferhaus: Ing. Jürgen Obermayer; IBO: DI Thomas Zelger

Themenwohnen Musik (HDZ):

Wohnheim für Musiker in Passivhausqualität.
Dynamische Simulation insbesondere hinsichtlich Feuchteverhalten von Wohn- und Übräume. Quantitative Abschätzung unterschiedlicher, natürlicher Befeuchtungsmöglichkeiten
Projektleiterin: pos-Architekten, Arch. DI Ursula Schneider; Projektpartner: Fa. Ökoplan: DI Bernd Stampfl; IBO: DI Thomas Zelger

Solar4alpin (HDZ):

Neubau der Schutzhütte Schiestlhaus am Hochschwab in Passivhausqualität
Dynamische Simulation, Heizlastauslegung, Lüftungssystem, Sommerliche Überwärmung etc.
Projektleitung: solar4alpin, Arch. DI Fritz Öttl, DI Marie Rezac, Arch DI Treberspurg, DI Dr Karin Stieldorf; Projektpartner: DI Wilhelm Hofbauer, DI Elmar Wimmer, DI Gernot Becker; IBO: DI Thomas Zelger

BAUfit - Beratungs- und Trainingsprogramme für Baufirmen

Projektziel ist die Senkung der Unfallhäufigkeit und das Vermeiden von Über- und Fehlbeanspruchung bei Bauarbeiten. Das Projektprogramm richtet sich an alle Mitarbeiter des teilnehmenden Unternehmens und besteht aus:

  1. Führungs- und Kommunikationstraining
  2. Bewegungstraining
  3. Herz-Kreislauf-Koordinationsübungen
  4. Arbeitsanalysen mit den Methoden PIMEX und FIT
  5. Physiologische Begleitforschung und Evaluation
  6. Psychologische Begleitforschung und Evaluation

Projektpartner: Mag. Johann Beran, klin. Psychologie, Wien; Dr. Paul Scheibenpflug, Wellcon Arbeitsmedizin GmbH, Wien; Prof.Dr. Maximilian Moser, Joanneum Research, Inst. f. Nichtinvasive Dignostik, Graz; Prof. Dr. Wolfgang Kallus Inst. f. angew. Psychologie, Graz; Projektleitung: Dr. Tobias Waltjen
Auftraggeber: AUVA

Akzeptanzverbesserung von Niedrigenergiehaus-Komponenten als wechselseitiger Lernprozess von Herstellern und AnwenderInnen

Welche emotionalen Einstellungen haben Nutzer, Planer und andere beteiligte Akteure zu kontrollierten Wohnraumbelüftungsanlagen? Wie werden kontrollierte Wohnraumbelüftungsanlagen und ihren Auswirkungen wahrgenommen? Die Beantwortung dieser Fragen soll helfen, die Orientierungsmuster der beteiligte Akteure zu verstehen und daraus umsetzungsorientierte Maßnahmen zur Akzeptanzverbesserung von kontrollierten Wohnraumbelüftungsanlagen zu entwerfen. Die komplexe Vielfalt an Meinungen, Ängsten und Hoffnungen wird in Interviews abgefragt und mit Hilfe des Auswertungsverfahrens GABEK (Ganzheitliche Bewältigung von Komplexität) miteinander vernetzt und methodisch überprüfbar in einen sinnvollen Zusammenhang gebracht. Neue Verhaltensmöglichkeiten und Handlungswege eröffnen sich, die Folgen von Maßnahmen können abgeschätzt werden. Dabei ist jeder Schritt der Auswertung intersubjektiv rekonstruierbar und überprüfbar.
Projektpartner: Institut für Philosophie Uni Innsbruck, Institut für Absatzwirtschaft WU Wien, IFZ Graz (Projektleitung), ZSI Wien. IBO: DI Thomas Zelger
Auftraggeber: BMVIT, Haus der Zukunft

EGBF - European Green Building Forum 2

Das European Green Building Forum ist eine von der DG TREN der europäischen Kommission geförderte Initiative. Das Konsortium stellt Information über ökologisch beispielhafte Gebäude und städtebauliche Situationen, eine Abhandlung über Strategien für Ökologisches Bauen, einen Newsletter und eine Sammlung von Webressourcen auf www.egbf.org zur Verfügung und hat mehrere Tagungen zum Thema veranstaltet.
Projektpartner: Sigma Consultants, France; W/E consultants sustainable building, Netherland; Building Research Establishment, United Kingdom; University College Dublin, Ireland, IBO: DI Tobias Waltjen
Auftraggeber: Europäische Kommission

Ökologie der Dämmstoffe

Das im Springer-Verlag erschienene Buch beantwortet Bauwilligen, Planern und Planerinnen wichtige Fragen zum Thema Dämmstoffe:

  • Gesundheitsverträglichkeit
  • Umweltverträglichkeit
  • Ökologische Kennwerte
  • Ökologische Amortisationszeiten
  • Bauphysikalische Einflussgrößen
  • Anwendungsgebiete

Die Auswirkungen werden dabei konsequent über den gesamten Lebenszyklus, von der Rohstoffgewinnung und Herstellung über den Einbau, die Nutzung bis zum Rückbau und zur Wiederverwendung oder Entsorgung dargestellt. Der erste Teil des Buches führt in das Thema Dämmen ein, erörtert die bauphysikalischen und bautechnischen Randbedingungen und zeigt anhand von Konstruktions- und Gebäudebeispielen das ökologische Einsparungspotential durch Wärmedämmmaßnahmen. Die Ergebnisse der ökologischen Analyse und Bewertung von Dämmstoffen über den gesamten Lebenszyklus werden im zweiten Teil präsentiert. AutorInnen: Mag. Hildegund Mötzl, DI Thomas Zelger

Fördernde und hemmende Faktoren für den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen im Bauwesen

Nachwachsende Rohstoffe besitzen durch ihre Erneuerbarkeit und ihre CO2-Depotwirkung große Vorzüge, insoferne umweltverträgliche Landwirtschaft und die Unbedenklichkeit von Produktion und Zusatzmitteln gewährleistet sind. Trotzdem ist die Marktdurchdringung, von Holzprodukten abgesehen, noch gering. Das Forschungsprojekt umfasst die Analyse der Hemmnisse und die Erarbeitung möglicher fördernden Maßnahmen zur Verbreitung von »nachwachsenden Baustoffen«. Als Grundlage wird ein Baustoffkatalog erarbeitet, der annähernd alle am Markt und in Entwicklung befindlichen Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen auflistet und bautechnisch und ökologisch beschreibt und bewertet. Hemmnisse und Maßnahmen wurden in 2 Workshops und in Interviews erhoben.
Projektpartner: GrAT - Gruppe Angewandte Technologie (Projektleitung und Workshops) und Global2000 (Strohballenbau). IBO: Barbara Bauer, DI Philipp Boogman, DI Thomas Zelger
Auftraggeber: BMVIT, Haus der Zukunft

Kriterienkatalog zur Berücksichtigung des Umweltschutzes im Beschaffungs- und Auftragswesen - Check it

Umweltfreundliche Beschaffung in öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen entlastet die Umwelt und unterstützt die Verbreitung ökoeffizienter Produkte. Dazu wurde unter der Leitung des BeschaffungsService Austria (eingerichtet am IFZ in Graz) und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserrecht ein praxistaugliches Handbuch in 6 Modulen entwickelt.
Inhalte des Kriterienkataloges sind:

  1. Verbrauchsgüter und Papierwaren für Schule und Büro
  2. Elektrische Geräte und Anlagen, Heizung
  3. Hochbau und Ausstattung
  4. Innenausstattung
  5. Infrastruktur für Trink-, Ab- und Brauchwasser
  6. Wasch- und Reinigungsmittel.

Begleitend für alle Bereiche wurde eine Rechtsstudie erstellt, die die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine umweltfreundliche Beschaffung diskutiert, mit besonderer Berücksichtigung der europäischen Gesetzgebung.
Projektpartner im Modul Hochbau: Zentrum für Bauen und Umwelt, Donau-Universität Krems (Projektleitung: DI Tobias Waltjen), IBO GmbH (Baustoffbewertung: Mag. Hildegund Mötzl, Barbara Bauer), sowie das Ökologieinstitut und 17& 4 Organisationsberatungs GmbH.
Das Modul Innenausbau erstellten IBO GmbH (Projektleitung) und 17& 4 Organisationsberatungs GmbH. unter der Mitarbeit von arge helix/Jutta Kellner.
Auftraggeber: IFZ, Graz
Purchasing Guidelines for Green Buildings

Ökoleitfaden: Bau

Im Mai des Jahres 2000 wurde vom Umweltverband, Vorarlberger Gemeindehaus der Ökoleitfaden: Bau herausgegeben (siehe auch IBOmagazin 3/00). Im Leitfaden sind die drei Themenbereiche Verkehr, Wasser und Hochbau zusammengefasst. Vom IBO wurde der Teil Hochbau erarbeitet. Das Modul Hochbau gliedert sich in zwei Teile. Im »Leitfaden für PlanerInnen und ArchitektInnen« sind Grundsätze und Planungsrichtlinien zur Ökologisierung des Bauens aufgeführt. Im »Leitfaden zur Beschaffung« befinden sich Produktauswahlempfehlung für wichtige Baustoffgruppen und Ergänzungen zu Ausschreibungstexten.
Projektpartner: BeschaffungsService Austria (eingerichtet am IFZ in Graz), IBO-GmbH Vorarlberg c/o Fa. Spektrum, IBO: Mag. Hildegund Mötzl, Barbara Bauer,
Herausgeber: Umweltverband Vorarlberger Gemeindehaus

Heizung und Warmwasserbereitung im urbanen Raum - ökologische Lösungen für dichtverbaute Gebiete mit Althausbestand und Neubautätigkeit

Ermittlung der wärmephysiologischen, bauphysikalischen, haustechnischen, ökologischen und städtebaulichen Anforderungen an Raumheizung und Warmwasserbereitung im urbanen Raum.
Projektpartner: DI. Walter Pokorny, Zivilingenieur für technische Physik, Wien; Österreichisches Ökologie-Institut, Wien; Zentrum für Bauen und Umwelt, Donau-Universität Krems Dr. Tobias Waltjen
Auftraggeber: BMLFUW

Die Auswirkung von Kachelofen- bzw. Radiatorbeheizten Räumen auf physiologische Zustandsparameter beim Menschen

Ziel des Forschungsprojektes war, die unterschiedliche Wirkung des Raumklimas von Kachelofen- bzw. Radiator-beheizten Räumen auf die Kreislaufregulation zu untersuchen. Die an 36 Versuchspersonen durchgeführten Messungen zeigten interessante Unterschiede.
Projektpartner: Joanneum Research, Inst. f. Nichtinvasive Dignostik, Graz, IBO: Mag. Hildegund Mötzl, Dr. Tobias Waltjen
Auftraggeber: Kachelofenverband