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Passivhaus-Sanierungsbauteilkatalog
Zweite Ausbaustufe PH-SanPlus

Bauteilkatalog für Gebäudesanierungen auf Passivhausstandard für Baualtersklassen von Gründerzeit bis 80er Jahre. Besonderes Augenmerk auf die Sanierung erdberührter Bauteile. Integration von Lüftungsanlagen. Konstruktionen mit zeichnerischer Darstellung, bauphysikalischen Kenndaten und ökologischer Bewertung über den gesamten Lebenslauf. Das Projekt lieferte einen Beitrag zu "Multiplizierbare Sanierungskonzepte aller Baualtersklassen auf Passivhaustandard und/oder vergleichbare Standards".

Messung & Monitoring Sanierung Bauphysik Forschung

Ausgangssituation/Motivation

Aufbauend auf dem IBO Passivhaus-Bauteilkatalog (gefördert vom Haus der Zukunft unter 805 785) und einer Vorstudie, gefördert vom Haus der Zukunft unter 813 968, die sich mit der Auswertung HdZgeförderter Sanierungsprojekte als Grundstock für Konstruktionen beschäftigte wollte das IBO einen Bauteilkatalog für hochwertige Sanierungen erarbeiten.

Inhalte und Zielsetzungen

Der Passivhaus-Sanierungsbauteilkatalog soll ein Standardwerk für nachhaltige Lösungen und Grundlagen in der Althaussanierung werden. Planern, Ausführenden und Baustoffherstellern werden bauphysikalisch, ökologisch und technisch geprüfte Konstruktionen angeboten, die eine nachhaltige Sanierung des Althausbestandes ermöglichen. Typische Sanierungsaufgaben wie z.B. Dachgeschoßausbauten, Trockenlegung von Kellerräumen, Fassadensanierungen etc. werden in systematischer Weise dargestellt.

Bauökologische und wohnhygienische Kriterien fließen zentral in die Auswahl von innovativen Lösungen ein.

Methodische Vorgehensweise

Die konstruktiven Lösungen werden in Form von Regelquerschnitten, Anschlussdetails und technischen Überlegungen (Texte) ausgearbeitet.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Publikation gegliedert wie folgt:

  • Grundlagen
  • Sanierung erdberührter Bauteile
  • Sanierung von Gründerzeithäusern mit und ohne Denkmalschutz
  • Sanierung von Gebäuden der 20er bis 80er Jahre oder Passivhaus-Sanierung bereits einmal sanierter Gebäude inkl. Sanierung von Balkonen und Loggien
  • Sanierung von Einfamilienhäusern in Leichtbauweise (ab 60er Jahre)
  • Integration von Komfortlüftungen
  • Regelquerschnitte bzw. Funktionale Einheiten
  • Ökologische Bewertung von Dämmstoffen im Detail

Ausblick

Die Notwendigkeit für die Reduzierung des Klimahauseffektes führt bereits jetzt zu einer intensiven Beschäftigung mit der hochwertigen Sanierung der Gebäudehülle. Die Integration von energiegewinnenden Fassadenteilen wird in Zukunft eine weitere wesentliche Rolle zukommen auf dem Weg in eine nachhaltigere Lebensweise.

Weitere Information

Projektteam

KonsulentInnen

  • Arch DI Heinz Geza Ambrozy, Zivilingenieur für Hochbau, Atelier Ambrozy, Wien
  • Frau Kerstin Seif, Diplomandin bei a.o. Univ.-Prof. DI Dr. Thomas Bednar, Institut für Hochbau und Technologie der TU Wien
  • Passivhausinstitut Dr. Wolfgang Feist, Darmstadt, Deutschland
  • DI (FH) Clemens Häusler, Bauphysik Kalwoda, Ingenieurbüro für Bauphysik, Pfaffstätten
  • Ing. Jürgen Obermayer, New Energy Consulting, Ingenieurbüro für Neue Energien & Gebäudetechnik, Linz
  • DI Walter Pokorny, Bauphysik + Aerodynamik Forschung & Entwicklung, Klosterneuburg
  • DI Michael Steinbrecher, Ingenieurkonsulent für Bauwesen, Ziviltechnikerbüro für Bauforschung, Tragwerksplanung und Hochbau, Wien
  • DI Dr. Karl Torghele, Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger, Spektrum Zentrum für Umwelttechnik & -management GmbH, Dornbirn
  • Arch. DI Martin Wölfl, asw architektur ZT KG, Wien

Das Projekt wurde außerdem gefördert von:

Bundesministerium für Land und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung

Amt der Oberösterreichischen Landesregierung

Amt der Voralberger Landesregierung

Forschungszeitraum

März 2009 – Februar 2012

Fördergeber

Gefördert durch das BMVIT im Programm Haus der Zukunft

Kontakt