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Kriterien

Der klimaaktiv Gebäudestandard ist in den klimaaktiv Kriterienkatalogen definiert. Kriterienkataloge gibt es für acht Nutzungstypen (Wohngebäude, Bürogebäude, Bildungseinrichtungen, etc.) - nicht nur für Neubau, sondern auch Sanierung. Die aktuellen Kriterienkataloge sind hier abrufbar.

Die Kriterien sind 4 Kategorien zugeordnet, deren Anteile sich an der Gesamtbewertung unterscheiden:

     A. Standort und Qualitätssicherung
     B. Energie und Versorgung (Nachweisweg OIB oder PHPP)
     C. Baustoffe und Konstruktion
     D. Komfort und Raumluftqualität

A. Standort und Qualitätssicherung
Die Basis für einen nachhaltigen Gebäudebetrieb stellen bereits die Auswahl des Standortes sowie die Definition der Qualitätsnachweise dar. Betrachtet werden unter anderem Infrastruktureinrichtungen, umweltfreundliche Mobilität am Standort, Lebenszykluskosten, Luftdichtheit sowie die Erfassung der Energieverbräuche.

B. Energie und Versorgung
Der rechnerische Nachweis kann entweder nach OIB Richtlinie 6 (2015) oder nach PHPP (Version 9) durchgeführt werden. Ein deutlich geringerer Energieverbrauch, ein reduzierter Primärenergieeinsatz und weniger CO2-Emissionen als in Standardbauten ist für das Erreichen der klimaaktiv Qualität entscheidend.

C. Baustoffe und Konstruktion
Der ökologische Fußabdruck eines Gebäudes von der Herstellung bis zur Entsorgung wird bewertet. Besonders klimaschädliche Baustoffe und besorgniserregende Substanzen werden ausgeschlossen, die Verwendung umweltschonender Materialien wird belohnt.

D. Komfort und Raumluftqualität
Sommertauglichkeit und die Verwendung emissionsarmer Baustoffe im Innenausbau sorgen für ein angenehmes Raumklima und gute Raumluftqualität. Auf Komfort und Energieeffizienz optimierte Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung werden belohnt.