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25. Oekoindex- AnwenderInnentreffen in Vorarlberg

Anfang Oktober traf sich die Arbeitsgruppe Oekoindex Österreich zum 25.ten Mal. Grund zum Feiern! Nach der halbtägigen Besprechung fand diesmal eine Exkursion zu beispielhaften öffentlichen Gebäuden in Vorarlberg statt, wo sich die TeilnehmerInnen von den hohen ökologischen Bau- und Ausführungsstandards vor Ort überzeugen konnten.

Ökobilanzen und Lebenszykluskosten Gebäudebewertung

Die Oekoindex-Gruppe wurde in 2007 von Energieinstitut Vorarlberg, IBO – Österreichisches Institut für Baubiologie und ‐ökologie und dem Amt der Salzburger Landesregierung gegründet mit dem Ziel ökologische Bewertung von Gebäuden auf Basis des Indikators Oekoindex zu fördern und zu unterstützen. Mittlerweile besteht die Gruppe aus 30 Fachpersonen aus 7 Bundesländern und 13 Organisationen.

Der Oekoindex3 bewertet die ökologische Qualität aller Materialien anhand von den Umweltindikatoren Treibhauspotenzial, Versauerungspotenzial und den Bedarf an nicht-erneuerbarer Primärenergie und ist demnach ein gutes Instrument für ökologische Optimierungen.

Rückblickend gilt die Verankerung des Oekoindex in mehreren Wohnbauförderungen in Österreich als einer der größten Erfolge für die Oekoindex-Anwendergruppe. Die Nutzung dieser Bewertungshilfe für die Optimierungsprozesse ist nun in den Fördervoraussetzungen in Kärnten, Niederösterreich, Steiermark, Tirol und Vorarlberg implementiert. Es folgte auch die Berücksichtigung des Oekoindex in unterschiedlichen österreichischen Gebäudebewertungssystemen wie klimaaktiv, TQB oder im Kommunalen Gebäudeausweis.

Ziel der Arbeitsgruppe ist die Wirksamkeit des Oekoindex weiterhin zu erhöhen und den Index im Baurecht zu implementieren. Kontinuierlich wird an einer praxis- und anwenderorientierte Weiterentwicklung gearbeitet.

Alle Informationen zur Anwendung der ökologischen Beurteilung von Gebäuden mittels Oekoindex findet man unter der Plattform baubook Oekoindex.

Das Energieinstitut Vorarlberg bietet regelmäßig Fachexkursionen und Vorträge zum Thema nachhaltiges, ökologisches Bauen und Regionalentwicklung an.

Kontakt

© Harald Gmeiner / Energieinstitut Vorarlberg