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28. Februar 2019, 17 Uhr

Die Leistung von Bauwerksbegrünung zur Gebäudeoptimierung
IBO Werkstattgespräch

DI Susanne Formanek, DI Vera Enzi, GrünStattGrau GmbH, und Florian Kraus, GREENPASS GmbH

Werkstattgespräch

Bauwerksbegrünung  wird im Zuge des Klimawandels nicht mehr (NUR) als ökologisches und gestalterisches Instrument gesehen, da sie in Zeiten  des gestiegenen Bedarfs an Gebäudeklimatisierung die Möglichkeit der Gebäudeoptimierung und damit einhergehende Resilienz bietet. (siehe Special Report des Austrian Panel on Climate Change (APCC) und neue EU Gebäuderichtlinien 30. Mai 2018 (EPBD2018)).
Städtische Planungsprozesse müssen daher bereits heute zukünftige Klimaszenarien berücksichtigen und deren Auswirkungen auf die städtische Infrastruktur, Gebäude und Menschen mit einbeziehen. Und das kann berechnet und visualisiert werden - einzelne Effekte von Gebäude und Pflanzen können quantifiziert und bewertet werden, mittels der Berechnungssoftware GREENPASS.
Der Einsatz von Dach- und Fassadenbegrünungen bringt Wasserrückhalt und Entlastung der Kanalisation im Fall von Starkregenereignissen, Schallreduktion und damit Lärmminderung, die Bindung von CO2 in Substraten und Pflanzen als auch der Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt mit sich. Dach- und Fassadenbegrünungen bieten darüber hinaus weitere Vorteile im Bereich der Gebäudeoptimierung, welche nicht nur für die Stadt, sondern auch für Gebäudeeigentümer, Investoren, Betreiber und Bewohner von Interesse sind.

© Samuel Zeller