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Nomadic Homes. Architektur in Bewegung

Das Spektrum an mobilen Wohnformen ist breit. Es gibt sie in allen Größen und Formen, für Arme wie für Reiche, von Zelt und Jurte über das mobile home amerikanischer Provenienz und den Campingwagen bis zum mobilen Ferienhaus und zur Luxusjacht.

Publikation

 Für die einen gehört es zur traditionellen Lebensweise, im Wechsel der Jahreszeiten den Wohnsitz zu verlagern, andere genießen die Vorzüge der Freizeitgesellschaft durch gesteigerte Mobilität oder führen gar ein Nomadendasein im Nabobsegment, weitaus mehr Menschen hingegen sind durch die Folgen der Globalisierung gezwungen, ihre topografische Verankerung aufzulösen.

Dieser von Philip Jodidio verfasste und herausgegebene Bildband zeigt, was sich alles unter „mobiles Wohnen“ subsumieren lässt, vom frisch renovierten Airstream-Wohnwagen bis zu den atemberaubenden mobilen Ferienhäusern des „Pop-up-Boutique-Hotels“ Epic Retreats in Wales. Er wirft einen Blick auf die besten Camper und Zelte und beschäftigt sich mit extravaganten Herbergen im Meer wie BIGs Urban Rigger oder dem Manta Underwater Room in Sansibar. Am anderen Ende des Spektrums finden wir Flüchtlingsunterkünfte für jene Menschen, die durch politische Willkür oder die Angst vor Pauperisierung zu Unbehausten gemacht wurden, unter anderem Notunterkünfte nach Entwürfen des mit dem Pritzker-Preis ausgezeichneten Architekten Shigeru Ban.

Bestellungen beim Taschen Verlag

Philip Jodidio, Russ Gray (Hrsg), Nomadic Homes. Architektur in Bewegung
Taschen, 344 Seiten, Mehrsprachige Ausgabe: Deutsch, Englisch, Französisch, Euro 49,99