Ökokennzahlen / OI3 Leitfaden

 

Leitfaden für die Berechnung von Ökokennzahlen von Gebäuden

Der "Leitfaden für die Berechnung von Ökokennzahlen von Gebäuden" wurde vom Österreichischen Institut für Bauen und Ökologie erstellt um die Berechnung von Ökokennzahlen für Bauteile und Gebäude, im speziellen der OI3-Indikatoren, im Detail zu erläutern.

Hintergründe und Berechnung folgender Ökokennzahlen werden beschrieben:

  • Ökoindikator OI3 AP
  • Ökoindikator OI3 GWP
  • Ökoindikator OI3 PEI
  • Ökoindikator OI3 TGH
  • Ökoindikator OI3 lc
  • Ökoindikator OI3S
  • ∆OI3
  • OI3 BGF
  • OI3 BZF
  • OI3 lc
    für die Bilanzgrenzen 0 bis 6, sowie für Neubau, Sanierung und Entsorgung.

Die Berechnungen der Ökoindikatoren basieren auf den Ökokennwerten der IBO-Referenzdatenbank für Baustoffe, welche nebenstehend kostenlos downloadbar ist.

IBO Referenzdatenbank für Baustoffe

Die IBO Referenzdatenbank umfasst derzeit mehr als 500 Baustoffe (Referenzwerte), welche laufend aktualisiert und erweitert werden. Derzeit wird von ECOSOFT, der baubook standard und von den Energieausweis-Softwareherstellern (Archiphysik, Ecotech Gebäuderechner, GEQ) die IBO Referenzdatenbank 2005 verwendet, welche für die Wohnbauförderungen in Salzburg, Vorarlberg, Niederösterreich, Steiermark, Kärnten und Burgenland gültig ist. Die Baustoffe sind stufenkumuliert bis Zeitpunkt "Produkt ab Werk" bilanziert. Es werden somit alle vorgelagerten Prozesse bis zum auslieferfertigen Produkt berücksichtigt. Für jeden Prozessschritt werden Material-, Transport- und Energieinputs sowie Emissionen in Luft, Boden, Wasser und Abfälle ermittelt. Die Berechnungen zur Baustoffbilanzierung erfolgen mit dem Programm SimaPro unter Verwendung von CML2 Baseline 2001. Die neue IBO Referenzdatenbank für Baustoffe 2007, welche dem IBO Passivhausbauteilkatalog zu Grunde liegt, wurde Ende 2007 an die Softwarehersteller und die baubook ausgeliefert und wird im Laufe des Jahres 2008 implementiert.

Es werden folgende ökologische Kennzahlen angegeben:

  • Treibhauspotential (GWP)
  • Versauerungspotential (AP)
  • Bedarf an erneuerbarer und nichterneuerbarer energetischer Ressourcen (PEI e, PEI ne)
  • Treibhauspotential (GWP) ohne Speicherung