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EU GreenBuilding Partnerschaft von HOFER KG erfolgreich verlängert

Mit Juni 2019 wurde bereits die 222. Filiale des Lebensmittelhändlers HOFER mit dem EU GreenBuilding Status ausgezeichnet.

EU GreenBuilding

Damit hat HOFER das bereits 2010 gestartete Programm zur Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen in der Filialentwicklung erfolgreich weitergeführt. HOFER war damit das erste Unternehmen in Österreich und das sechste europaweit, das die Anforderungen für den EU GreenBuilding-Corporate-Partner-Status nachgewiesen hat. Der EU GreenBuilding Standard setzt voraus, dass der Endenergiebedarf mindestens 25 % unter den gesetzlichen Vorgaben der jeweiligen Mitgliedsstaaten liegt. Dabei wird auf erhöhte Energieeffizienz in vielen Bereichen Wert gelegt, u.a. durch höhere Dämmstandards der Gebäudehülle, reduzierte solare Einträge und optimierte Verglasungsflächen, um die Kühllasten des Gebäudes so niedrig wie möglich zu halten.

Die HOFER KG hat über diese Selbstverpflichtung hinaus im Rahmen des Projekts 2020 den emissionsfreien Betrieb von Filialen erprobt. Derzeit gibt es sechs CO2-emissionsfreie Filialen, diese befinden sich in Bergland bei Wieselburg, Amstetten, Rottenmann, Stockerau Ost, Seitenstetten und Siegendorf. Die Filialen wurden nach dem GreenBuilding Standard gebaut, für die Kälteerzeugung werden natürliche Kältemittel verwendet, darüber hinaus werden die Filialen mit der Abwärme der Kälteanlage und der BACKBOX beheizt und mit LED-Technologie beleuchtet. Die Filiale in Bergland verfügt zusätzlich über eine E-Ladestation und eine PV-Anlage. Insgesamt produzieren PV-Anlagen auf 13 Filialen sowie auf fünf Logistikzentren mit einer Gesamtleistung von 20.556 kWp Grünstrom.

EU GreenBuilding

Das EU GreenBuilding Programm der EU Kommission wurde mit dem Ziel einer nachhaltigen Effizienzsteigerung beim Energieeinsatz privater und öffentlicher Dienstleistungsgebäude ins Leben gerufen. Als nationale Kontaktstelle betreut das IBO Projekte bei der Optimierung und holt engagierte Eigentümer von Nichtwohngebäuden vor dem Vorhang. Am Programm können Unternehmen oder öffentliche Bauherren teilnehmen, die ihren Gebäudebestand verbessern oder besondere Maßnahmen im Neubaubereich setzen  wollen - sie können den Status eines EU GreenBuilding Partners bei Umsetzung von Einzelprojekten erreichen. Das Programm ist darüber hinaus kompatibel mit den klimaaktiv Einstiegsanforderungen (bronze) und damit den Mindestanforderungen für Listungen von Gebäuden in nachhaltigen Immobilienfonds gemäß Österreichischer Umweltzeichenrichtlinie UZ 49. Verpflichten sich Organisationen, die EU GreenBuilding Anforderungen für mindestens 75 % aller pro Jahr neu errichteten Gebäude oder 30 % aller durchgeführten Sanierungen einzuhalten, erhalten sie den Status eines Corporate Partners.

Wie wird man EU GreenBuilding Partner?

Die Kriterien für die Auszeichnung sind beim Neubau eine erreichte Primär- oder Endenergieeinsparung von mindestens 25 % im Vergleich zu den Anforderungen der Bauordnungen im jeweiligen EU-Mitgliedsstaat oder bei Sanierungen eine Verbesserung um mindestens 25 % im Vergleich zum Bestand. Das IBO berät Sie gerne über weiterführende Verbesserungsmaßnahmen und unterstützt bei der Antragstellung. Darüber hinaus kann auch der Doppelnutzen zu anderen Gebäudebewertungssystemen (wie klimaaktiv, ÖGNB/TQB, ÖGNI/DGNB, LEED, etc.) über Kurzchecks ausgelotet werden. Die sichtbare Anerkennung erfolgt über eine Gebäudeplakette mit dem EU GreenBuilding Logo, der Listung des Unternehmens als EU GreenBuilding Partner (inkl. Urkunde) sowie Öffentlichkeitsarbeit durch die nationale Kontaktstelle.

Schnelladestationen Filiale Bergland
© ELLA AG
Filiale Pichl-Kainisch, Eröffnung Dez. 2019
© Hofer KG