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Luftdichtigkeitsmessungen

Blower-Door-Messungen

Bei dem sogenannten Blower-Door Verfahren [Norm: DIN EN 13829 (2001)] wird eine künstliche Druckdifferenz im Gebäude aufgebaut und damit ein starker Windangriff simuliert. Das Verfahren hat sich zum genormten Standardverfahren zur Prüfung der Luftdichtheit entwickelt und ist in verschiedenen Normen und Bauordnungen implementiert. Die Luftmenge, die bei einem bestimmten Differenzdruck zwischen Gebäudeinnenraum und Außenbereich durch Leckagen der Gebäudehülle strömt ist dabei ein Maß für die Luftdichtheit. Das Blower-Door Verfahren kann auch zur Ortung von Geruchsquellen und weiteren diagnostischen Aufgaben wie beispielsweise die Auffindung von Wärmebrücken in Verbindung mit Infrarotthermografie genutzt werden. Weiters können mittels BlowerDoor auch Brandschutzüberprüfungen durchgeführt werden. Eine spezielle Anwendung des Verfahrens wird in Serverräumen angewandt, in denen im Falle eines Brandes das Feuer durch spezielle Löschgase erstickt wird. Eine luftdichte Raumhülle ist die Voraussetzung für diese Brandschutzmethode.

 www.innenraumanalytik.at