Zum Seiteninhalt springen

Neue WTA-Merkblätter erschienen
WTA-Merkblatt E-2-9, E-7-2, E-10-2 (Ausgabe 06.2018/D)

Einspruchsfrist: 31.12.2018

Bauphysik

Sanierputzsysteme (MB E-2-9 Ausgabe: 06.2018/D)

Überarbeitung des Merkblattes 2-9-04/D

Das WTA-Merkblatt „Sanierputzsysteme“ legt die technischen Anforderungen an Sanierputzsysteme fest. Sanierputzsysteme bestehen in der Regel aus dem Spritzbewurf, gegebenenfalls aus einem Grundputz, dem Sanierputz und einem Oberputz bzw. Farbanstrich. Diese Materialien müssen aufeinander abgestimmt sein. Es werden Prüf- und Qualitätssicherungsverfahren beschrieben und Hinweise für die Verarbeitung gegeben. Darüber hinaus wird der Ablauf der Zertifizierung des Sanierputzsystems durch die WTA beschrieben.

 

Historische Holzkonstruktionen - Zustandsermittlung und Beurteilung der Tragfähigkeit geschädigter und verformter Holzkonstruktionen (MB E-7-2 Ausgabe: 06.2018/D)

Holz wird aufgrund seiner Eigenschaften und Verfügbarkeit in Bauwerken als Baustoff für tragende bzw. aussteifende Zwecke eingesetzt. Werden Modernisierungs-, Sanierungs- und denkmalpflegerische Maßnahmen geplant, dann ist es erforderlich, das Holztragwerk hinsichtlich seines Zustandes und insbesondere seiner Tragfähigkeit eingehend zu untersuchen und zu beurteilen. Das setzt hinreichende Kenntnisse über die Konstruktion, den Baustoff Holz sowie dessen Verhalten gegenüber biologischen, thermischen, chemischen und mechanischen Einflüssen voraus. Mit einer Planung, die alle Belange berücksichtigt, sollen praxisgerechte und wirtschaftliche Lösungen für die Instandsetzung bzw. Ertüchtigung gefunden werden. Dazu werden im vorliegenden Merkblatt die maßgebenden Einflüsse erläutert und es wird aufgezeigt, wie eine bedarfsgerechte, d.h. eine auf den jeweiligen Einzelfall abgestimmte Tragwerksanalyse vorgenommen werden kann und wie die Ergebnisse der Untersuchungen vor Ort bzw. im Labor und Büro zu beurteilen sind.

 

Präventive Konservierung architekturgebundener Glasmalerei (MB E-10-2 Ausgabe: 06.2018/D)

Mit dem Merkblatt wird der zunehmenden Bedeutung der präventiven Konservierung auf dem Gebiet der Konservierung architekturgebundener Glasmalerei Rechnung getragen. Neue Erkenntnisse und neue Ausbildungsprofile führen zu einem zunehmend wissenschaftlicheren Umgang mit Glasmalereien und ihren Umgebungsbedingungen. Das Merkblatt gibt den Stand der Technik bezogen auf die Methodik der Untersuchungen und die Möglichkeiten der Prävention wieder. Die Einflüsse und Anforderungen auf Glasmalereien aus Umwelt, Nutzung und Restaurierung sind komplex und vielschichtig. Diesen Anforderungen kann nur entsprochen werden, wenn sich Fachleute verschiedener Disziplinen, wie Restauratoren, Kunsthistoriker, Naturwissenschaftler und Ingenieure an der Analytik beteiligen und in Zusammenarbeit objektspezifische Lösungen erarbeiten. Das Merkblatt verdeutlicht unter anderem, dass es sich beim Erhalt architekturgebundener Glasmalereien nicht um eine Standard-Planungsaufgabe handelt. Nach der Umsetzung von Maßnahmen zur präventiven Konservierung kommen der Kontrolle des Erfolges sowie der kontinuierlichen Pflege und Wartung eine große Bedeutung zu.

 

Weitere Infos zu den Merkblattentwürfen finden Sie hier.

Kontakt

WTA-MB E-2-9 Ausgabe 06.2018/D
WTA-MB E-7-2 Ausgabe 06.2018/D
WTA-MB E-10-2 Ausgabe 06.2018/D