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Warum in die Ferne schweifen,……
.....sieh das Gute liegt so nah*

Bauen wird teurer, Rohstoffe knapper, Lieferengpässe normal. Gleichzeitig zeigen uns Stoffstromanalysen, dass das Materiallager in Österreich unaufhörlich anwächst. Baustoffe, Bauelemente liegen so nahe, doch wie können wir sie sinnvoll nutzen?

Forschung

Stoffe wie Holz, Metall, Sand werden längst in Kreisläufen geführt und rezykliert. Gibt es noch andere Möglichkeiten als ganze Gebäude in kleinste Teile zu schreddern? Zum Beispiel Bauelemente wiederzuverwenden? Ein hochkarätiges Konsortium aus Forschungsinstituten, Planenden und BauherrInnen wird im Forschungsprojekt Build-Re-Use untersuchen, wie Wiederverwendung anhand von Bauten mit definiert kurzer Lebensdauer exemplarisch umgesetzt werden kann. 

Bis Juli 2024  werden die FH Salzburg, die ACR-Institute AEE intec in Gleisdorf und das IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie sowie das Österreichische Ökologie–Institut in Wien gemeinsam mit Spar GmbH und der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m. b. H. und ATP sustain GmbH Lösungen für möglichst umfassenden Re-Use von Bauten erforschen.

Dabei werden  anhand eines Büroumbaus, eines Supermarktgebäudes und einem Interimsgebäude im Spital sowohl die nötigen Prozesse und Rahmenbedingungen abgeklärt wie auch die in der Baustellenpraxis geeigneten Komponenten und Verbindungstechniken. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der Ausschreibung Kreislaufwirtschaft vom Bundesministerium für Klimaschutz, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK).

 

 

*Die Worte „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“ sind angelehnt an die Anfangsverse von Goethes Vierzeiler Erinnerung: 

„Willst du immer weiter schweifen?
 Sieh, das Gute liegt so nah.
 Lerne nur das Glück ergreifen,
 Denn das Glück ist immer da.“

Bundesministerium
FFG
© Bilder von Baukarussell erstellt von AEEintec