Die letzten 30 Jahre des 20. Jahrhunderts waren eine Zeit, als die Bauten von Hans Hollein, Gustav Peichl oder Coop Himmelb(l)au international für Furore sorgten, während Architekten wie Hermann Czech, Luigi Blau oder Adolf Krischanitz zugleich die „klassische“ Wiener Moderne neu interpretierten. Von ikonischen Bauwerken wie dem Haas-Haus, den Ringstraßen-Galerien oder der TU-Bibliothek bis hin zu Wohnsiedlungen im Geiste des Roten Wien – das Spektrum reicht von Dekonstruktivismus über Neoklassizismus bis zum Radikalen Eklektizismus.
Mit viel Gefühl für den richtigen Standpunkt und den passenden Moment erfassen Stefan Oláhs Bilder die Eigenart von den 50 verschiedenen Bauwerken, ohne den urbanen Kontext außer Acht zu lassen. Ein Standardwerk zur Architektur der Postmoderne in Wien mit Bauikonen wie dem Haas-Haus, dem Marriott Hotel und den Ringstraßen-Galerien und begleitenden Texten von Sebastian Hackenschmidt
