Anspruchsvolle Sakralbauten, alte Brücken oder historische Eisengerüste – zum Teil vor langer Zeit errichtet – verblüffen uns heute noch mit ihren spektakulären Konstruktionen. Andächtig stehen wir vor dem Pantheon in Rom von ca. 125 n. Chr., dem Trierer Dom als älteste Bischofskirche Deutschlands oder dem Dogenpalast in Venedig, der auf das 9. Jahrhundert zurückgeht. Beurteilt nach heutigen Normen, dürften die allermeisten Bauwerke gar nicht mehr existieren.
20 typische internationale Bauweisen werden in Kapiteln Holzbau, Mauerwerksbau und Eisen- und Eisenbetonbau anhand von Fotos und unterstützender Skizzen analysiert. Zudem werden die zugrunde liegenden Tragmechanismen schematisch dargestellt, um ein besseres Verständnis zu ermöglichen. Darüber hinaus werden typische Schäden an historischen Tragkonstruktionen aufgezeigt sowie moderne Methoden zur Dokumentation und Planung von Instandhaltungsmaßnahmen erläutert. Kundige Fachbeiträge spüren der Faszination nach, die diese Bauwerke noch immer auf uns ausüben.
